Bild Information: Driving Range im Big Cedar Lodge (Photo by Ryan Young / Getty Images)

Distanzkontrolle mit Break 21

Training
 

Break 21 ist ein Anwendungstraining, um das Kurzspiel zu verbessern. Insbesondere die Distanzkontrolle beim Pitch wird verbessert, zudem auch das Putten unter Druck.

Jeder Golfer bewundert die paar hundert Profis, die Woche für Woche ihr Geld auf den Touren dieser Welt verdienen. Die beeindruckenden Längen der Weltelite werden für den größten Teil der Amateure stets unantastbar bleiben, doch die Präzision im Kurzspiel ist erlernbar. Besonders wichtig hierbei: die Distanzkontrolle. Wer immer auf Fahnenhöhe liegt, bekommt viele machbare Birdie-, Par- oder Bogey-Putts. Je nach Spielstärke.

Simple Übung, echte Herausforderung

Eine hervorragende Übung, um seine Distanzkontrolle in den kritischen Entfernungen unter 90 Metern zum Loch zu verbessern, nennt sich Break 21. Sie lässt sich, je nach Trainingsmöglichkeiten, auf dem Pitching-Grün der Range oder auf dem Platz durchführen. Beginnen Sie simpel und schlagen Sie vom Fairway aus 90, 80, 70, 60, 50, 40, 30, 20 und zehn Metern zur Fahne jeweils einen Ball, den Sie nach dem Annäherungsschlag bis ins Loch spielen. Erst nach dem Einlochen schlagen Sie aus der nächsten Entfernung. Auf dem Platz können Sie einfach auf einer Neun-Löcher-Runde pro Loch aus einer Entfernung der Übung einen zusätzlichen Ball spielen, den Sie auf dem Grün vor ihrem eigentlichen Spielball ins Loch spielen - um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Dann haben Sie nach neun Bahnen alle Entfernungen abgearbeitet.

Individuelle Zielsetzung

Benötigen Sie in allen Situationen nach dem Annäherungsschlag noch zwei Schläge, bis der Ball im Loch versenkt ist, haben Sie die Übung in 27 Versuchen beendet. Die Zielsetzung richtet sich dabei nach Ihrer individuellen Spielstärke. Für ein Handicap unter fünf ist das Ziel, 21 Schläge oder weniger zu schaffen. Also mindestens sechs Mal den ersten Putt einzulochen. Ein Handicap-20-Spieler hat die 24-Schläge-Marke als Ziel, während sich der Golfer mit Handicap 36 daran versucht, die 27 Schläge zu unterbieten. Ist dies geschafft, kann variiert werden.

Machen Sie es sich schwer

Gestalten Sie die Übung abwechslungsreich und realistisch. Spielen Sie unterschiedliche Fahnen an, kurz oder lang gesteckt, auf ebenem oder stark onduliertem Grün. Spielen Sie aus verschiedenen Hang- und Balllagen. Streuen Sie einen oder zwei Bunkerschläge mit ein, gehen Sie ins Hard Rough, machen Sie es sich schwerer, je besser Sie werden. Wichtig ist, stets die Entfernungen und den Fokus beizubehalten. Jeder Schlag zählt. Und schon bald werden Sie die Resultate auch unter Druck auf dem Platz bemerken. Viel Spaß dabei!

Anhänge

Anzeige
Anzeige
Golf-Fitness mit Peter Koenig (Photo by Golf.de) Golf-Fitness mit Peter Koenig (Photo by Golf.de)

Fitness

Mit Dreh ok!

Peter Koenig zeigt Golf-Fitness-Übungen für die Schulterdrehung.

weiterlesen
Training mit Golf&ich: Po-Drill für mehr Ball-Druck (Photo by Golf&ich) Training mit Golf&ich: Po-Drill für mehr Ball-Druck (Photo by Golf&ich)

Training

Po-Drill für mehr Ball-Druck

Golf&ich-Duo zeigt praktische Dreh-Übung mit Golfbag als Hilfsmittel.

weiterlesen
Golf-Fitness mit Peter Koenig (Photo by Golf.de) Golf-Fitness mit Peter Koenig (Photo by Golf.de)

Fitness

In kurzer Zeit mehr Golf-Fitness

Die Kopplungsübung von Peter Koenig umfasst zahlreiche relevante Golf-Muskeln...

weiterlesen
Training mit Martin Kaymer und Golf&ich (Photo by Golf&ich) Training mit Martin Kaymer und Golf&ich (Photo by Golf&ich)

Training

Kaymer zeigt den Fade

Martin Kaymer trifft das Golf&ich-Duo und spricht über bevorzugte Flugkurven.

weiterlesen