Bild Information: So retten Sie das Ergebnis bei einer Spiegeleilage

Bunker-Tipps vom Open-Champion

Trainings-Tipp
 

Haben Sie Probleme beim Spiel aus dem Sand? Mercedes-Benz Markenbotschafter Louis Oosthuizen zeigt Ihnen in seiner Master Class, wie er seinen Stand beim Bunkerschlag bergauf und bergab anpasst. Die Ergebnisse der beiden Schläge überzeugen.

Während vielen Amateuren allein beim Gedanken an den anstehenden Bunkerschlag Angst und Bange wird, bevorzugen die besten Spieler der Welt die meisten Sandlagen gegenüber dem Schlag aus dem Rough. Der Grund dafür ist ganz einfach: Im Bunker finden sie jedes Mal die gleiche Lage vor. Der Ball liegt frei im Sand - mit Ausnahme des vergleichsweise seltenen Spiegeleis - und wird nicht von unberechenbaren Grashalmen verdeckt, die sich um den Schläger wickeln und das Schlägerblatt im Treffmoment verdrehen.

Auch der Spin ist für die Profis aus dem Sand deutlich besser zu kontrollieren als aus dem Rough, wo sich schnell einmal Gras zwischen Grooves - den Rillen in der Schlagfläche - und Ball schiebt und die Vorhersage des Ergebnisses nahezu unmöglich macht.

Deshalb sieht man auch Woche für Woche die besten Spieler auf US PGA Tour und European Tour aus dem Sand die Bälle tot an den Stock schlagen und in den meisten Fällen das Up-and-Down retten.

Mercedes-Benz Markenbotschafter und Open-Champion von 2010 Louis Oosthuizen zeigt Ihnen in seinem Master-Class-Video, worauf er beim Bunkerschlag achtet und wie er seinen Stand bei Bergauf- und Bergablagen anpasst.

Darauf sollten Sie beim Bunkerschlag (bergauf) achten:

  • Nehmen Sie einen Schläger mit weniger Loft (z.B. GW anstelle von SW): Der Ball wird von selbst höher starten und kürzer fliegen.
  • Richten Sie sich in Richtung der Fahne aus: Mit weit geöffnetem Schlägerblatt und Stand kann es passieren, dass der Schläger kaum Energie an den Ball überträgt.
  • Öffnen Sie das Schlägerblatt etwas und schwingen Sie in Richtung des Ziels.
  • Halten Sie die Schultern parallel zum Untergrund.
  • Führen Sie Ihren ganz normalen Bunkerschlag aus.

Darauf sollten Sie beim Bunkerschlag (bergab) achten:

  • Nehmen Sie einen Schläger mit möglichst viel Loft (z.B. das LW): Der Ball wird von selbst flacher starten. Der Loft hilft Ihnen, Höhe auf den Ball zu bekommen und nicht an der Bunkerkante hängen zu bleiben.
  • Verlagern Sie Ihr gesamtes Gewicht auf das linke Bein (bei Rechtshändern).
  • Zielen Sie mit der linken Fußspitze in Richtung des Ziels. Das hilft, im Schwung leichter durch den Ball gehen zu können.
  • Richten Sie sich in Richtung der Fahne aus: Mit weit geöffnetem Schlägerblatt und Stand kann es passieren, dass der Schläger kaum Energie an den Ball überträgt.
  • Schwingen Sie mit geöffnetem Schlägerblatt in Richtung des Ziels.
  • Halten Sie die Schultern parallel zum Untergrund.
  • Schwingen Sie steil in den Sand. Dadurch gewinnt der Ball schnell an Höhe.

"Der Bunkerschlag bergab mit der Fahne direkt hinter der Bunkerkante ist ein wirklich schwieriger Schlag", sagt Louis Oosthuizen, lässt die Schläge aber im Video zu seiner Master Class erschreckend einfach aussehen.

So retten Sie das Ergebnis bei einer Spiegeleilage Moritz Lampert zeigt Ihnen den Standard-Bunkerschlag

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