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Tipps für Links-Golf

Training
 

Links-Golf heißt: brettharte Fairways, viele Pott-Bunker und reichlich Wind von hinten, von vorne, von überall. Golf.de hat die besten Techniken und Taktiken für das Spiel auf Plätzen wie dem Open-Austragungsort Royal Troon in Schottland zusammengestellt. 

Anja Kratzer vom GC St. Leon-Rot erklärt, wie Sie sich bei Wind verhalten sollten und auf welche Dinge Sie achten sollten.

Spielerisch sollten Sie auf diese Punkte achten:

  • Spielen Sie bei Seiten- und Rückenwind mit dem Wind.
  • Versuchen Sie bei Gegenwind den Ball flach zu halten.

Dabei hilft das "Schottische Spiel" - den Ball flach halten. Nehmen Sie dafür ein längeres Eisen, als Sie gewöhnlich für diese Länge benötigen, und schwingen Sie locker. Kämpfen Sie nicht mit einem zu aggressiven Schwung gegen den Wind an.

Doch wie wird eigentlich die Stärke und Richtung des Winds gemessen? Am besten werfen Sie dafür etwas Gras in die Luft und verfolgen, wohin das Gras verweht wird.

Kurzes Spiel

Golf wird oftmals um das Grün herum entschieden. Das lernt man schon sehr früh in der Laufbahn als Golfer. Putten Sie so oft wie möglich, wenn es die Lage des Balls zulässt. Der Ball kann dabei auch auf dem Vorgrün oder sogar im Rough liegen, allerdings muss dann die Lage gut sein (Ball muss auf dem Gras obenauf liegen). Achten Sie auch auf die Graswuchsrichtung (Grain).

Tipps von Fabian Bünker

"If it’s breezy - swing it easy": Reduzieren Sie die Schlägerkopfgeschwindigkeit beim Spiel im Wind. Je weniger Speed, desto weniger Spin nimmt der Ball an und desto weniger seitlichen Drall wird dem Ball mitgegeben. Unterm Strich hat der Wind dadurch weniger Angriffsfläche. Wie man das macht? Den Schläger etwas kürzer greifen, Schwungumfang beibehalten und Tempo rausnehmen. Teen Sie den Ball auf dem Abschlag zudem tiefer auf. So startet er nicht so hoch, sondern bleibt flach unter dem Wind. 

Flach spielen, hoch gewinnen: Die alte Fußballerweisheit gilt auch hier: Je flacher Sie den Ball (besonders bei Gegenwind) spielen können, desto besser können Sie den Ball kontrollieren. Gegen einen guten alten Punch ist also nichts einzuwenden.

Mit dem Fairway-Holz: Nutzen Sie die Fairway-Hölzer zum Chippen! Ja, richtig gehört. Warum? Mit einem Fairway-Holz haben Sie die Möglichkeit, einen simplen "Chip and Run" zu spielen. Also einen Chip, der sehr lange rollt. Das empfiehlt sich besonders auf Links-Plätzen mit großen Grüns. Set-Up und Bewegung sind wie beim Putt.

 

Reisebericht Nordirland: Auf den Spuren der Links

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