Bild Information: David Howell Schwungtipp: Rhythmus

Wenn der Rhythmus nicht passt

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Rhythmus ist das A und O. Ein Golfschwung erfordert das zeitlich perfekt abgestimmte Zusammenspiel aus vielen Einzelbewegungen. Geht der Rhythmus verloren, kann ein kontrolliertes Spiel nicht zustande kommen. European-Tour-Spieler David Howell kennt die Problematik.

Der Probeschwung fühlt sich gut an, alles ist im Fluss. Hüfte, Schultern, Arme, Hände und Schlägerkopf ziehen an einem Strang und arbeiten synchron zusammen. Der perfekte Schwung. Dann tritt man an den Ball und ist wie ausgewechselt. Das Ergebnis hat mit dem ursprünglichen Wunsch in etwa soviel zu tun, wie der kontrollierte Draw mit dem Slice.

Kennen Sie diese Situation? Kein Grund zur Verzweiflung. Sie sind mit dem Problem nicht allein. Selbst die besten Spieler der Welt kennen dieses Gefühl.

"Ich arbeite ständig an meinem Rhythmus. Er ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Golfspiel", erklärt David Howell der European Tour. Seit gut 20 Jahren ist der Engländer ständiger Gast Europas erster Liga und hat mit fünf Siegen bei mehr als 500 Starts eine durchaus erfolgreiche Bilanz aufzuweisen. Ganz zu schweigen von jeder Menge Erfahrung.

"Ein häufiger Fehler, den ich bei Pro-Ams beobachte ist, dass meine Mitspieler versuchen, besonders hart und schnell zu schwingen", erklärt Howell und schiebt dies auf den Wunsch der Amateure, genauso weit zu schlagen, wie der Profi. Selbst auf der sonntäglichen Runde mit Freunden neigen allerdings viele Golfer zur Selbstüberschätzung und möchten mit einem möglichst kurzen Schläger das Grün angreifen, oder noch einmal Extra-Meter vom Tee herausholen.

Das Ergebnis: "Das Timing geht verloren", beschreibt der Engländer das Phänomen. Stattdessen sollten Amateure - gerade beim Anspiel der Grüns - lieber ein Eisen mehr nehmen und ihren Schwungrhythmus beibehalten.

Der Tipp von David Howell:

"Wenn ich den Druck spüre, wird mein Schwung für gewöhnlich zu schnell. Ich denke dann in erster Linie an einen lockeren Griff." Wenn er dagegen zu fest zugreift, werde sein Schwung ganz von selbst unrhythmisch und schnell.

Werden Sie sich darüber bewusst, wann Sie den Rhythmus verlieren und finden Sie heraus, welcher Fehler sich dann einschleicht. "Ich erinnere mich dann einfach selbst daran, langsamer zu schwingen, wenn ich in solche Situationen gerate."

Ein solides Fundament legen: Tipps für eine gute Grundlage Die Entscheidung fällt auf dem Grün: So lochen Sie jeden Putt Den Trainings-Tipp als Video finden Sie auf der European-Tour-Seite

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