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Fisch gegen den Schmerz

Ernährung
 

Falsche oder starke Belastungen können zu Entzündungen, vor allem der Gelenke, führen. Ernährungsexpertin Sylvia Gartner rät eine bewusste Ernährung zur Bekämpfung von Dauerschmerzen und Beschleunigung der Regeneration.

Ob sich Muskeln nach einer Belastung schnell wieder erholen, ob sich vorhandene Schmerzen oder Entzündungen in Gelenken verbessern oder verschlechtern ist auch eine Frage der Ernährung. Eine Ernährungsweise, die wenig Nährstoffe liefert und sich hauptsächlich aus Fleisch, Weißmehlprodukten wie Nudeln, Weißbrot oder Kaffee, Zucker und Alkohol zusammensetzt, kann sich negativ auf Heilungs- und Regenerationsprozesse auswirken.

Schmerzen, beispielsweise bei Gelenksentzündungen, werden unter anderem durch die Freisetzung von Stoffen verursacht, die wiederum aus der Umwandlung der im Körper gespeicherten Fettsäure Arachidonsäure entstehen. Wer häufiger an Entzündungen und damit verbundenen Schmerzen leidet, sollte folglich seine Ernährung genauer unter die Lupe nehmen und darauf achten, Lebensmittel zu reduzieren, welche die entzündungsfördernde Fettsäure Arachidonsäure enthalten. Die größten Übeltäter sind hierbei tierische Produkte, vor allem Fleisch und Eier. Bei bereits vorhandenen chronischen Entzündungen sollte der Fleischverzehr bei nicht mehr als 200 Gramm pro Woche liegen. Aber auch in Hinblick eines guten Säure-Base-Haushalts ist es empfehlenswert, Fleisch nicht häufiger als drei bis vier Mal pro Woche als Hauptspeise auf dem Speiseplan zu haben.

Positiv auf Heilungsprozesse wirken sich dagegen Omega-3-Fettsäuren aus, die die Umwandlung der Arachidonsäure in entzündungsfördernde Eicosanoide hemmen. Gute Omega-3-Fettsäure Lieferanten sind fettreiche Fische wie Lachs oder Makrele. Aber auch pflanzliche Fette wie Rapsöl oder Leinöl enthalten einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Mindestens eine Fischmahlzeit pro Woche und die Zubereitung von Salaten mit Lein- oder Rapsöl ist daher ein Muss für jeden der häufig an schmerzlichen Entzündungen leidet oder häufigen Belastungen beispielsweise durch Sport ausgesetzt ist. Bei chronischen Schmerzen empfiehlt sich zusätzlich die Einnahme von Omega-3-Produkten in Kombination mit Vitamin E.

Ein hoher Anteil an Antioxidantien fördert nach dem Sport zudem die Regeneration der Muskulatur und verhindert, dass entzündliche Prozesse gefördert werden. Grund hierfür ist das Abfangen von freien Radikalen die an der Entstehung von Schmerzen ihren Beitrag leisten. Zu den klassischen Antioxidantien zählen die Vitamine A, C, E oder auch Zink. Ein optimales Vitalgetränk ist beispielsweise ein frisch gepresster Apfel-Karottensaft mit einem Schuss Weizenkeimöl.

Wenig Weißmehl, viel Gemüse

Die darüber hinaus so oft gepredigten Empfehlungen wie: wenig Weißmehl, wenig Zucker, wenig Kaffee und Alkohol, tierisches Eiweiß nur in Maßen dafür aber viel Gemüse, eine ausgewogene Kombination an tierischen und pflanzlichen Eiweißquellen und wenig Kohlenhydrate, wirken der Gefahr einer Übersäuerung entgegen. Ein ausgeglichener Säure-Base-Haushalt führt letztendlich dazu, dass sich die Muskulatur bei häufiger Beanspruchung schnell wieder regenerieren kann, der Stoffwechsel optimale Leistung bringt und Erschöpfungs- und Ermüdungserscheinungen um ein Wesentliches zurückgehen.

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