Bild Information: Indoor Golf im Clubhouse Nürnberg

Drei Übungen für den Simulator

Training
 

Auch in den Wintermonaten kann fleißig trainiert werden. Simulatoren bieten optimale Trainingsbedingungen für alle, die sich verbessern möchten. Wir stellen drei Übungen vor.

In Deutschland geht die reguläre Golfsaison meist von April bis November, die restlichen vier bis fünf Monate machen die Golfplätze dicht. Genau in dieser Zeit öffnen die Indoor-Anlagen ihre Türen. Hier kann man auf Simulatoren wie Trackman und Flight Scope seinen Ballflug ziemlich genau analysieren und durch gezielte Übungen sein Spiel verbessern.

1. Übung: Durchschnittliche Längen bestimmen

Eine sehr effektive Übung, die man am besten mit einem Ballflugsimulator ausführen kann, ist die Bestimmung der durchschnittlichen Schlaglängen. Viele Golfer wissen nicht genau, wie viele Meter der Ball mit jedem einzelnen Schläger fliegt. Um einen guten Anhaltspunkt für die Distanz der einzelnen Schläger zu bekommen, schlägt man jeweils zehn Bälle mit allen Schlägern aus dem Bag. Bei der Auswertung übernimmt der Simulator die Berechnung der Durschnittswerte für den jeweiligen Schläger. Schon hat man die genauen Flugweiten und die totalen Distanzen. Diese Entfernungen kann man dann auf dem Platz sehr gut als Richtwerte zur Hand nehmen. Zu beachten gilt es dennoch, die spezifischen Wetterbedingungen wie Wind, Regen und Temperatur mit einzuberechnen.

2. Übung: Fade und Draw lernen

Für die meisten Golfer ist es eine Herausforderung, einen sauberen Fade oder Draw zu spielen. Dabei kann das Training am Simulator helfen. Der Weg des Schlägers durch den Impact (Clubpath) ist entscheidend für die Kurve, die der Golfball fliegen soll. Bei einem Draw benötigt man einen positiven Clubpath. Das bedeutet, man schwingt den Schläger von innen nach außen. Bei einem negativen Clubpath (von außen nach innen) ist eine Flugrichtung von links nach rechts (Fade) zu erwarten. Diese beiden Schwungrichtungen (innen/außen, außen/innen) kann man gezielt am Simulator trainieren, da man eine direkte Rückmeldung durch den Wert des Clubpath erhält. Kann man nun gewollt von innen nach außen und umgekehrt schwingen, gilt es, den "Face Angle" anzupassen. Um einen Fade oder Draw zu spielen, der auch zum Ziel zurück kommt, ist es essentiell, dass der Face Angle ungefähr die Hälfte des Werts vom Clubpath (gleiches Vorzeichen) aufweißt. Dann wird der Ball so fliegen, dass er beim Draw rechts vom Ziel startet und nach links zum Ziel zurückkommt.

Übung 3: Längere Drives

Durch das Verändern des "Attack Angle" (Schlagfläche im Treffmoment), kann man Länge beim Driver dazugewinnen. Die meisten Amateure schlagen ihren Driver mit einer negativen Attack Angle. Das heißt, die Schwungrichtung ist von oben nach unten. Die Auswirkungungen bei einem zu steilen Eintreffwinkel mit dem Driver sind: zu hoher Ballflug, zu viel Spin, zu wenig Roll. Um die Attack Angle in Richtung positive Werte (Schwungrichtung von unten nach oben) zu bringen, sollte man in der Ansprechposition die rechte Schulter tiefer positionieren als die linke. Außerdem sollte die Ballposition weiter beim linken Fuß liegen. Dadurch trifft man den Ball später und der Attack Angle verbessert sich. Um die Auswirkungen der Veränderung der Attack Angle bei einem Profi zu sehen, klicken sie das nachstehende Video:

Golf und Yoga Trackman: die wichtigsten Werte

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