Bild Information: Isi Gabsa bei den ISPS Handa Vic Open (Photo by Michael Dodge/GettyImages)

Gabsa: "Pitchen war das Ausschlaggebende"

LPGA Tour
 

Erfolgsrezept von Isi Gabsa: Trainingsumstellung und mentale Stärke.

Isi Gabsa hat als Kind früh mit Golfen begonnen und ist mittlerweile auf der LPGA Tour angekommen. Im Gespräch mit Golf.de spricht die in Florida lebende 23-jährige Tübingerin über den Auftakt in ihrem Rookie-Jahr, über ihr Erfolgsrezept und über ihre Pläne.

Golf.de: Mit vier Jahren hatten Sie schon zum ersten Mal einen Golfschläger in der Hand. Knapp 20 Jahre später sind Sie Profi. Hat sich der frühe Beginn mit dem Golfspielen gelohnt?
Isi Gabsa: Schwer zu sagen, ob es sich gelohnt hat. Wir waren früher mit meinen Brüdern zusammen auf dem Golfplatz und haben da weniger daran gedacht, mal Profi zu werden. Mit sechs Jahren habe ich dann meinen Eltern den Wunsch mitgeteilt, dass ich Profi werden möchte. Später bei meinem Training mit Herr Hoffmann haben wir dann einen Plan aufgestellt, wie man Profi wird. Die Arbeit an sich hat sich auf jeden Fall gelohnt.

2019 sind Sie nun auf der LPGA Tour angekommen. Ist das für Sie eine persönliche Erfolgsgeschichte?
IG
: Auf jeden Fall. Mein letztes Jahr auf der Symetra-Tour war richtig gut. Bei der LPGA mitzuspielen, ist wahnsinnig cool.

Wie beurteilen Sie Ihren Einstieg in Ihr Rookie-Jahr auf der LPGA Tour?
IG
: Mit den Vic Open als erstes LPGA-Turnier bin ich sehr zufrieden gewesen. Auch mit den Australian Open war ich zufrieden. Natürlich sieht man als Golfer immer irgendwelche Dinge, die besser hätten laufen können. Aber dazu habe ich noch etwas Zeit. Demnächst fängt die Saison richtig an. Dann werden mehrere Turniere in Folge kommen. Mal schauen, wie es da dann läuft.

Wie sehen Sie Ihre Saison 2018?
IG
: Da blicke ich mit viel Freude zurück. Vor allem die letzten vier Turniere haben mir viel an Erfahrung gebracht. Es war damals ein wahnsinniger Stress, mich unter den Top Ten zu halten. Vor dem letzten Turnier war ich dann doch wieder draußen und musste mich wieder reinspielen. Es kam letztlich auf den letzten Schlag an, ob ich meine Tourkarte für 2019 in der Hand habe oder nicht. Die Erfahrung gemacht zu haben, unter diesem Druck zu spielen, war schon cool. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mir das in diesem Jahr weiterhilft.

Was war Ihr Schlüssel zum Erfolg?
IG
: Ich habe ein bisschen mein Training umgestellt und den Trainer gewechselt. An meinen Pitches habe ich sehr viel gearbeitet. Mein Pitchen war am Ende das Ausschlaggebende.

Wie lauten die Ziele für Ihr Rookie-Jahr?
IG
: Ich möchte einen guten Start in den nächsten drei Turnieren in den USA erwischen. Und logischerweise würde ich gerne meine Karte halten.

Wo planen Sie Ihre nächsten Turnierstarts?
IG
: Beim Founders Cup in Phoenix, dann Kia in Kalifornien und dann hoffe ich, dass ich mit guten Platzierungen beim ANA reinkomme.

Wo fühlen SIe sich denn wohler? In den USA oder in Deutschland? 
IG
: Ich bin wahnsinnig gerne in den USA. Sonst kann man auf der LPGA Tour ja nicht spielen. Es ist einfacher, während der Saison hier zu sein. Ich teile mir hier ein Appartement mit einer anderen Spielerin. Es macht wahnsinnig Spaß, hier zu sein. Aber ich freue mich auch jedes Mal, wenn ich nach Deutschland nach Hause komme. Langfristig weiß ich nicht, wohin die Reise mich führt. Das entwickelt sich wahrscheinlich in mehrerlei Hinsicht. Man wird erst dann sehen, wo ich langfristig lande.

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