Bild Information: Justin Rose übernimmt die Weltspitze (Photo by Harry How/Getty Images)

Endlich an der Spitze

Weltrangliste
 

Justin Rose ist die neue Nummer 1 - 20 Jahre nach seinem Wechsel zu den Profis. 

Er ist kein Typ der überschäumenden Freude: "Es ist eine erstaunliche Leistung, etwas, auf das ich unglaublich stolz bin", lautete der Kommentar von Justin Rose am Montag nachmittag, nachdem er mit einem zweiten Rang bei der BMW Championship seinen Aufstieg zur Nummer 1 der Weltrangliste besiegelt hatte und damit Dustin Johnson ablöste. "Das ist etwas, von dem man als Junge träumt."

Der Teenager, der bei der British Open brillierte

Er war der Junge, der die Golfwelt in Begeisterung versetzte. Als der dünne 17-Jährige 1998 bei der British Open in Royal Birkdale den vierten Platz belegte und direkt danach ins Profilager wechselte, schien einer Traumkarriere nichts mehr im Wege zu stehen. Rose selbst sprach später von einer Phase "voller Hoffnung, voller Training, voller kaputter Hände", die darauf folgte. Unzählige verpasste Cuts charakterisierten den Start, erst 2001 hatte er sich unter den Top 50 Europas etabliert, ein Jahr danach schaffte er die ersten beiden Toursiege. Seitdem gilt Rose als einer der besten Spieler der Welt, wenn es um Ballkontrolle geht.

US Open und Olympia-Gold

Der erste Major-Sieg ließ trotzdem länger auf sich warten als gedacht: "Es war eine lange Reise", sagte Justin Rose, als er schließlich 2013 die US Open für sich entschieden hatte. "Das ist ein Traum, der 20, 30 Jahre zurückreicht." Der Majorsieg bedeutete den ersten Meilenstein seiner Erfolge. „Wenn man über meine Karriere spricht, dann geschieht das in drei Sätzen“, meinte er am Montag. „Es begann mit dem Sieg bei der US Open 2013 und ging weiter mit dem Olympischen Gold zwei Jahre später.“ Rose ist der vierte Engländer, dem der Sprung an die Spitze der Weltrangliste gelang: Nur Nick Faldo, Lee Westwood und Luke Donald haben das bis dato geschafft.

 

"Ich habe mir selbst immer vorgestellt, wie es ist, die neue Nummer 1 der Welt zu werden. Zur Gruppe dieser Spieler zu gehören ist sehr speziell", resümierte er. "Aber tatsächlich macht mir diese Gruppe fast ein wenig Angst." Kurz vor dem Ryder Cup ist der Wechsel an der Weltrangliste für Europas Team durchaus von Bedeutung. Dass Rose der Top-Spieler dieser Tage ist, dürfte Europas Team durchaus einen Schub geben. Der Brite selbst wird die Situation wie immer abgeklärt nehmen. Seit 2008 hat er fünf Ryder Cups bestritten, insgesamt zwölf Siegpunkte für die Mannschaft geholt. Er ist kein Aufputscher wie Ian Poulter, kein emotionaler Typ wie Sergio Garcia. Aber er macht seinen Job, konsequent und willensstark. Und das erkennbar mit Erfolg.

Rose verliert im Playoff der BMW Championship Justin Rose gewinnt die US Open

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