Bild Information: Martin Kaymer (Photo by Andrew Redington/Getty Images)

Kaymer mit Licht und Schatten

US Open
 

Martin Kaymer erlebt einen versöhnlichen Abschluss bei der US Open.

Die 119. US Open war für Martin Kaymer die Chance, nach einem Erfolgserlebnis auf der PGA Tour (dritter Platz beim Memorial) bei einem Major mal wieder für etwas Aufsehen zu sorgen. Erst Recht bei dem Turnier, das er 2014 in dominierender Art und Weise gewinnen konnte. Nach vielversprechendem Start am Donnerstag (69, -2) verließ Kaymer aber das gute Gefühl. Insbesondere auf den Grüns des Pebble Beach Golf Links hatte der Deutsche am zweiten Tag große Probleme, was ihn auf dem Leaderboard weit nach hinten spülte.

Und so ging Kaymer mehr oder weniger aus dem Niemandsland in die Finalrunde. Die starke Auftaktleistung schien schon fast vergessen. Eine absolute Top-Platzierung war außer Reichweite. Und doch könnte eine gute Leistung am Sonntag Auftrieb geben für die kommenden Aufgaben. Immerhin steht in der kommenden Woche die BMW International Open in München auf dem Programm, bei dem um die 60.000 Zuschauer erwartet werden. Und Kaymer konnte in der Tat nochmal Selbstvertrauen sammeln. Auch wenn er nicht mit allen Teilen seines Spiels zufrieden sein konnte.

Präzise Annäherungen

Beginnen wir mit dem Positiven: Kaymer blieb in Runde vier zum zweiten Mal in dieser Woche unter Par. Nach vier Birdies bei drei Bogeys kam er mit einer 70 (-1) ins Clubhaus und verbesserte sich um einige Plätze im Klassement. Der große Lichtblick im Spiel des zweifachen Major-Siegers waren seine Annäherungen. Kaymer traf am Sonntag 15 Grüns und gehörte damit zu den präzisesten Spielern im Feld. Vier Schläge machte er dank der Annäherungen auf das restliche Feld gut. Ein absoluter Top-Wert. Und das, obwohl er nur 8 von 14 Fairways traf.

Die große Schwachstelle in Kaymers Spiel war erneut das Putten. 32 Putts benötigte er an Tag vier. Zwar sind dies drei weniger als noch am Freitag, jedoch kann man mit einem solchen Wert nie ganz vorne mitspielen. Dass Kaymer das Putten nicht verlernt hat, zeigte er sowohl beim Memorial als auch in der ersten sowie dritten Runde in Pebble Beach. Nur fehlt in diesem Bereich zurzeit definitiv die Konstanz.

Nächster Halt: Eichenried

Mit einem Gesamtergebnis von eins über Par beendete der 34-Jährige die US Open auf dem geteilten 35. Platz. Das ist das beste Resultat bei einem Major seit der US Open 2017. Auch wenn Kaymer nicht wie erhofft oben mitspielen konnte, war die Woche in Pebble Beach ein kleiner Schritt in die richtige Richtung und deutsche Fans können sich freuen, den besten Golfer des Landes live in Eichenried zu verfolgen.

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