Bild Information: Martin Kaymer (Photo by Andrew Redington/Getty Images)

Bogey-Serie bremst Kaymer ein

US Open
 

Martin Kaymer kann den Moving Day der US Open nicht nutzen.

Am Ende wurde es eine Punktlandung. Martin Kaymer lag nach zwei Runden bei der US Open genau auf der Cut-Marke von zwei über Par. Die Marschrichtung für Runde drei war also klar: Voller Angriff. Zu verlieren gab es eigentlich nichts mehr. Und dass Kaymer den Platz des Pebble Beach Golf Links beherrscht, bewies er am Donnerstag, als er mit 69 Schlägen zu den besten Spielern des Tages gehörte. Eine ähnliche Leistung am Samstag und ein ordentlicher Sprung auf dem Tableau wäre garantiert.

Und Kaymers Start in Runde drei war durchaus vielversprechend. Frühe Birdies auf den Löchern vier und fünf machten Mut. Bereits am ersten Par 5, der Sechs, folgte jedoch Ernüchterung. Der Deutsche benötigte aus knapp 13 Metern drei Putts und kassierte das erste Bogey des Tages. Eines der Highlights in Kaymers Runde ereignete sich auf der Neun, dem schwersten Loch des Platzes. Auf dem 480 Meter langen Par 4 traf der zweifache Major-Sieger das Grün mit dem Zweiten und lochte den anschließenden Putt aus gut acht Metern zum Birdie. Die Halbzeitbilanz war mit zwei unter Par also positiv.

Wenig Bewegung am Moving Day

Wie bereits am Freitag tauchten die Probleme auf Kaymers zweiten Neun auf. Erneut war es eine Schwächephase über drei Löcher, die ihm drei Bogeys in Folge bescherten. Kaymer fiel nach der negativen Serie von Loch elf bis 13 auf +1 für den Tag zurück, konnte sich aber immerhin noch auf der 15 einen Schlag zurückholen. Nach drei abschließenden Pars wurde es die 71 (even Par), mit der sich der Drittplatzierte beim Memorial um 15 Plätze auf dem Leaderboard verbesserte. Der erhoffte große Sprung wurde es aufgrund der zwischenzeitlichen Bogey-Serie jedoch nicht.

Nachdem Kaymer mit 35 Putts am Freitag den letzten Platz in der entsprechenden Statistik belegt hat, konnte er sich in diesem Bereich deutlich verbessern. Am Samstag waren es nur noch derer 26. Bei nur zehn von 18 getroffenen Grüns ist dieser Wert jedoch auch nicht gleichbedeutend mit einem Top-Ergebnis. Zu ungenau waren Kaymers Annäherungen. Und so kann man von einem soliden Moving Day für den gebürtigen Mettmanner sprechen, an dem die Hoffnung auf eine Top-Platzierung beim dritten Major des Jahres jedoch begraben wurde.

Leaderboard | U.S. Open Poulter notiert Schneemann, verpasst Cut

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