Bild Information: Martin Kaymer bei der 118. US Open (Photo by Andrew Redington/Getty Images)

Martin Kaymer gehen bei der US Open die Mittel aus

US Open
 

Das Wochenende der US Open findet ohne deutsche Beteiligung statt.

Auch am zweiten Tag der 118. US Open fand Martin Kaymer keine Mittel gegen die anspruchsvollen Bedingungen im Shinnecock Hills Golf Club. Mit einem Gesamtergebnis von 18 über Par verpasste der Deutsche deutlich den Cut und beendete das zweite Major des Jahres auf einem der hinteren von 156 Plätzen.

Egal, ob vom Abschlag, bei den Annäherungsschlägen oder rund ums Grün, das Spiel von Kaymer schien dem Platz im Osten von New York City nicht gewachsen zu sein. Auch wenn man im Vorfeld der US Open in von einigen der Spieler gehört hatte, dass die Fairways nie breiter waren und die USGA wohl auch bei der Platzierung der Fahnen ein Einsehen und sich keine verrückten Stellen ausgesucht hatte, machte das den Platz von Shinnecock Hills noch lange nicht einfach.

Jeder gute Schlag wurde zwar belohnt, aber jeder etwas aus der Linie verzogene Drive wurde augenblicklich mit einer nahezu unmöglichen Lage bestraft; meist begleitet von einem bedauernden Raunen der Zuschauer.

Kaymer findet keine Mittel gegen den Platz

Von den guten Schlägen hatte Kaymer an den ersten beiden Tagen der US Open einfach zu wenig, um eine wirkliche Chance auf den Sprung ins Wochenende zu haben. Erst auf dem 36. Loch wanderte das erste und einzige Birdie der ersten beiden Tage aufs Konto des Deutschen, dem gegnüber standen allerdings 13 Bogeys sowie drei Doppel-Bogeys; alle drei allein in der ersten Runde.

Bereits vom Abschlag machte sich der Deutsche das Leben mit nur 57 Prozent getroffenen Fairways unnötig schwer. Beim hüfthohen Rough, das selbst gestanden Profis mit Unterarmen wie Baumstämme erzittern ließ und teilweise nur wenige Meter Raumgewinn gewährte, beraubte sich Kaymer damit zu oft jeder Chance, die Grüns kontrolliert anspielen zu können.

Die Fehler potenzierten sich in der Folge mit gerade einmal 42 Prozent getroffenen Grüns, einem Wert mit dem man bei keinem Major ein Wörtchen mitsprechen kann. Schon gar nicht bei einer US Open in Shinnecock Hills, bei der die Grünkomplexe so anspruchsvoll sind, dass sich selbst Phil Mickelson auf anspruchsvolle Aufgaben im kurzen Spiel freute.

Das Problem: Selbst mit einem Chip oder Pitch ist nicht gewährt, danach einen machbaren Putt übrig zu haben. Das musste auch Kaymer am eigenen Leib spüren, der trotz der schlechten Grüntreffer-Quote 32,5 Putts pro Runde benötigte. In keiner der genannten Statistiken (Fairwaytreffer, getroffenen Grüns und Putts pro Runde) konnte sich Kaymer unter den besten 100 platzieren. Es ist also kein Wunder, dass ihm selbiges auch auf dem Leaderboard nicht gelang.

Mund abwischen und weitermachen

Und das trotz eines vielversprechenden letzten Ergebnisses bei der Italian Open vor zwei Wochen. Aber Italien ist eben nicht New York. Und der Gardagolf Country Club eben nicht Shinnecock Hills, ein gestandener, linksähnlicher Platz, der nicht umsonst zu den besten, aber auch anspruchsvollsten Plätzen der USA zählt.

Mit der harten Auslese des knapp 6.800 Meter langen Kurses wurde Kaymer bei der 118. US Open leider nie wirklich warm und musste beim zweiten Major des Jahres vorzeitig die Koffer packen.

Damit spart er sich zwar Energie für die kräftezehrenden kommende Zeit- von Southampton wird der Deutsche direkt zur BMW International Open im Golf Club Gut Lärhcen reisen, bevor es nach den Rolex-Series-Events in Frankreich, Irland und Schottland bereits zum nächsten Highlight des Jahres, der British Open in Carnoustie, geht - hätte aber mit Sicherheit noch gerne den ein oder anderen Schlag mehr unter Turnierbedingungen gesammelt. Da hatten die anspruchsvollen Bedingungen von Shinnecock Hills allerdings etwas dagegen.

Das komplette Leaderboard der 118. US Open finden Sie hier Mit 4 Schlägen Vorsprung startet Dustin Johnson ins Wochenende.

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