Bild Information: Porsche European Open 2019: Andreas Haffner, Vorstand für Personal- und Sozialwesen der Porsche AG, und Sieger Paul Casey (England). (Photo by Porsche)

Casey siegt vor Ritthammer

Porsche European Open
 

Paul Casey gewinnt bei der Porsche European Open vor Bernd Ritthammer.

Bei der Porsche European Open in Hamburg ist es am Finaltag zu einem packenden Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen mehreren Golfprofis gekommen. Am Ende hatte bei dem mit zwei Millionen Euro dotierten Turnier der European Tour der Brite Paul Casey die Nase mit 274 Zählern (-14) vorne. Nur einen Schlag dahinter landeten der Münchner Bernd Ritthammer, der sich mit 275 Schlägen (-13) den zweiten Platz mit dem Schotten Robert MacIntyre und Matthias Schwab aus Österreich teilte./

Casey, der auf der US-amerikanischen PGA Tour bereits drei Turniere gewonnen hat und in dieser Saison das FedExCup-Ranking als Fünfter abschloss, bewies unter den zahlreichen Titelaspiranten auf dem Green Eagle Course den längsten Atem. Der 42-jährige Routinier, der sich nach einem verpatzten zweiten Tag (73 Schläge/+1) auf dem Golfplatz vor den Toren der Hansestadt im Leaderboard Stück für Stück wieder hartnäckig nach oben gekämpft hatte, legte am Finaltag sechs Birdies hin. Nach einer 66er Runde (-6) durfte sich der Brite über seinen 13. Turniersieg auf der Europen Tour freuen.

Ein Bogey für Ritthammer zu viel

Siegchancen hatte auch Ritthammer, der nach dem dritten Tag zusammen mit MacIntyre das Feld angeführt hatte. Der 32-jährige Münchner gab auf den ersten vier Bahnen ohne Schlaggewinn zunächst die Führung an MacIntyre ab und lag nach den ersten neun Löchern mit zwei Birdies gleichauf mit Casey auf dem geteilten zweiten Rang. Während auf den Back Nine dann die Stunde für den Briten schlug, schaffte der deutsche Golfprofi wie der spätere Champion Casey zwar ebenso drei Birdies. Ein Bogey auf Bahn elf hatte Ritthammer im Nachhinein jedoch seinen Premierensieg auf der European Tour gekostet.

Nachdem MacIntyre indes auf den zweiten neun Löchern nur zwei Birdies bei einem Schlagverlust erzielte, blieb es bei Ritthammers 100. Auftritt auf der European Tour bei einem starken zweiten Platz. Dem Österreicher Schwab war zudem mit einem Eagle auf Loch 18 noch der Sprung auf den zweiten Platz gelungen. Landsmann Bernd Wiesberger hatte sich mit sieben Birdies auf den letzten neun Bahnen noch auf den fünften Platz vorgearbeitet (276/-12).

Foos mit Auholjagd - Favoriten enttäuschen

Eine richtige Aufholjagd hatte im Finale auch Domic Foos als einer von vier deutschen Startern in der vierten Runde gestartet. Der 22-jährige Youngster aus Karlsruhe glänzte am vierten Tag mit sechs Birdies und einem Bogey, was ihm am Ende eine starke 67er Runde (-5) einbrachte. Von Platz 27 tags zuvor kletterte der einmalige Challenge Tour-Sieger mit 283 Schlägen (-5) auf den 14. Rang. Max Rottluff, nach der ersten Runde noch aussichtsreich an dritter Stelle gelegen hatte, schloss die Porsche European Open mit einer Par-Runde ab und lande mit 287 Schlägen (-1) auf dem geteilten 28. Rang. Amateur Marc Hammer teilte am Schluss Platz 46 (290/+2).

Von den Favoriten hatten auf dem Green Eagle Course mit Ausnahme des Champions Casey einige Spieler enttäuscht. Der Weltranglisten-Neunte Xander Schauffele US-Amerikaner mit deutschen Wurzeln landete bei seinem ersten Auftritt auf deutschem Boden nach einem Score von 290 (+2) auf T46. Während Majorsieger Patrick Reed geteilter 26. wurde, hatte der neunmalige PGA Tour-Sieger Matt Kuchar aus den USA den Cut in Hamburg verpasst. 

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