Bild Information: Alexander Knappe Porsche European Open (Photo by golfsupport.nl)

Aggressiv herangegangen - Knappe bester Deutscher

Porsche European Open
 

Alexander Knappe fühlt sich am Finaltag der Porsche European Open im Green Eagle GC bei Hamburg wohl, greift an, geht tief und wird bester Deutscher im Feld.

Winsen/Hamburg - Am Finaltag der Porsche European Open spielte das Wetter mit im Green Eagle GC. Zumindest ab Wiederaufnahme des Spiels um 10.25 Uhr. Denn zuvor war man früh auf die Runde gegangen und bald schon wieder mit dem Gewitterhorn zurückgeholt worden. Einem Deutschen schienen diese Umstände nichts anhaben zu können: Alexander Knappe.

"Ich fühlte mich gut, habe die Bälle nahe an den Stock bekommen und konnte gleich mit ein paar kurzen Putts zu Birdies nach vorne marschieren", fasste Knappe seinen Auftakt ab Loch 10 zusammen. Auf den Back Nine, seinen ersten Bahnen, gelangen ihm fünf Unterspielungen und in der Folge noch zwei weitere an den Löchern 1 und 3.

Vier Birdies zum Sieg

Mit 74, 69 und 70 Zählern und den bis dahin sieben Birdies war Knappe plötzlich ganz vorne mit dabei. Nur zwei Schläge trennten ihn von der Spitze, die zu diesem Zeitpunkt Alexander Lévy hielt. Die Sechs, seine 15, brachte den Dämpfer: Der Slice vom Tee landete im Waste-Bunker mit schlechter Lage, es folgte ein Pull ins Wasser und ein Doppel-Bogey wanderte auf die ansonsten saubere Karte. Heraus kamen 67 Zähler, insgesamt acht unter Par und mit Rang zwölf sein bislang bestes Resultat auf der Tour als bester Deutscher im Feld.

"Ich hätte vor dem Doppel-Bogey locker noch tiefer liegen können. Dann habe ich da das Leaderboard gesehen und gedacht, ich brauche noch vier Birdies zum Sieg. Ich bin ein aggressiver Spieler und will immer nach vorne spielen und gewinnen", so Knappe weiter. Er habe da aus einer schweren Situation und schlechten Lage angegriffen und wolle daraus vor allem lernen, Schlag für Schlag zu spielen und sich nicht von Leaderboards oder eventuellen Chance vom Plan abbringen lassen. "Das Momentum war dann weg, es war aber trotzdem eine gute Runde." Er sei ja noch jung und könne daraus etwas lernen.

Moving Day der Traumschläge

Nach einem Albatross von Patrick Reed am frühen Samstagmorgen, setzte Marcel Siem dem ganzen mit einem Hole-in-One die Krone auf. Beim Ratinger war danach ein wenig die Luft raus. Eine 76 - mit Doppel-Bogey am Hole-in-One-Loch 17 - warf Siem zurück auf insgesamt eins über Par und Position 60. Zwei Schläge mehr benötigte Hinrich Arkenau vom Club zur Vahr bei Bremen (T66). Am ersten Tag machte der 59er Schütze (Pro Golf Tour 2017) mit einer 70 auf sich aufmerksam. 

Heisele setzt ein Zeichen

Die 70 kam gleich zwei Mal hinter den Namen Sebastian Heisele. Der große Wahlmünchner startete mit 72 Schlägen ins Turnier und legte 70, 69 und weitere zwei unter Par zu insgesamt -7 und Rang 16 nach. Nach einem Bogey von der 17 zeigte er noch ein versöhnliches Birdie vor vollen Rängen auf dem 18. Grün. 

Ebenfalls mit einem Birdie von Loch 18 - jedoch mit Runden von 69, 72, 71 und 74 Zählern - beendete Maximilian Kieffer das Turnier bei Hamburg. Mit insgesamt zwei unter Par landete er als dritter der fünf Deutschen im hinteren Bereich des Hauptfelds auf Rang 47. Florian Fritsch, Max Kramer, Bernd Ritthammer, Benedict Staben und Niklas Adank hatten den Cut verpasst.

Wieder Green Eagle und nach der British Open

Insgesamt fanden rund 40.000 Zuschauer während einer verregneten Woche auf die Anlage, teilweise erschwert durch unzugängliche Parkplätze und Rückstau bis zur Autobahn. Probleme wurden aber gelöst, nach Gewitterunterbrechungen kam auch schnell wieder die Sonne heraus. Turnierdirektor Dominik Senn beteuerte, dass das Turnier trotz widriger Bedingungen auf jeden Fall ein voller Erfolg gewesen sei. "Der Termin für nächstes Jahr steht schon: Wieder direkt nach der British Open und auf jeden Fall im Green Eagle GC", den er als "absolut idealen Schauplatz" empfahl.


Leaderboard der Porsche European Open Alle Infos und News im Turnier-Special der Porsche European Open Marcel Siem gewinnt Porsche Panamera mit Hole-in-One an der 17

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