Bild Information: Thongchai Jaidee

Ein wahrer Moving Day

Porsche European Open
 

Am dritten Tag der Porsche European Open wird das Leaderboard ordentlich durcheinandergewürfelt. Thongchai Jaidee und Pelle Edberg bringen tiefe Runden ins Clubhaus und spielen sich nach oben. 

Bad Griesbach - Niemand wollte ihn, er sollte eigentlich ausbleiben, aber am Ende kam er doch noch: der Regen. Am Vormittag verschwand der Beckenbauer Course unter einer dicken Wolkendecke und Nieselregen bedeckte den Platz. Manche Spieler schienen sehr gut mit den veränderten Bedingungen zurecht zu kommen, manche hatten schwer zu kämpfen. So entwickelte sich der Samstag der Porsche European Open zum wahren Moving Day. Diesen wussten Thongchai Jaidee und Pelle Edberg am besten zu nutzen.

Der Thai, der häufig unter dem Radar bleibt, gab mit einer 64 die zweitbeste Runde des Tages ab. Bei -13 brachte er sich in eine komfortable Ausgangsituation, seinen siebten Titel auf der Tour zu gewinnen. Er geht mit einem Schlag Vorsprung auf die letzte Runde in Bad Griesbach. "Das Putten ist in dieser Woche der Schlüssel", erklärte der Routinier nach der Runde. Acht Birdies gelangen Jaidee auf seiner Runde, der sich mit seinem gesamten Spiel zufrieden zeigte: "Sieben unter ist sehr gut für mich. Ich hatte lange keine Runde von sieben unter."

Nur Pelle Edberg war an Tag drei noch besser. Der Schwede trotzte dem Regen und der Kälte, die zusätzliche Länge auf den Platz brachte, und unterschrieb die beste Runde des Tages. 63 Schläge brauchte der 36-Jährige, spielte zwischenzeitich fünf Birdies in Folge auf den back nine und machte damit mehr als 30 Plätze auf dem Tableau gut. Edberg, der über die Qualifying School den Weg zurück in die oberste Spielklasse schaffte, steht damit bei -12 fürs Turnier. 

Für die Tourkarte

Der einzige Spieler aus der Spitzengruppe, der nicht abrutschte, war Graeme Storm. Der Engländer lieferte bis auf das Bogey an der 18 eine solide Runde ab und verbesserte sich auf zwölf unter Par. Damit hat er wie Edberg einen Schlag Rückstand auf Jaidee. Für den 37-Jährigen wäre eine gute Platzierung goldwert, muss er doch als 127. des Race to Dubai um seine Karte bangen. Sollte Storm am Finaltag triumphieren, dürfte er sich neben seinem zweiten Titel auch über die Tourkarte für die kommende Spielzeit freuen.

Charl Schwartzel hingegen erwischte einen bitteren Tag und beförderte sich mit einer 75 aus der Führungsgruppe. Der Südafrikaner musste unter anderem zwei Doppel-Bogey hinnehmen und spielte seine bislang schwächste Runde in dieser Woche. 

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