Bild Information: Charl Schwartzel

Schwartzel zurück im Spiel

Porsche European Open
 

Nach schwachen Monaten führt Charl Schwartzel die Porsche European Open zur Halbzeit als Teil eines Führungstrios an. Die Spitze in Bad Griesbach ist eng, zwei Stars verabschieden sich jedoch frühzeitig. 

Bad Griesbach - Am zweiten Tag der Porsche European Open zeigte sich Niederbayern von seiner schönsten Seite. Kaum eine Wolke war über dem Golfresort Bad Griesbach zu sehen. Einige Spieler konnten die guten Bedingungen nutzen und tiefe Runden unterschreiben. An der Spitze konnte sich jedoch kein Spieler deutlich absetzen. Charl Schwartzel führt das Feld zusammen mit Ross Fisher und Graeme Storm bei zehn unter Par ins Wochenende. Das Trio hat einen Schlag Vorsprung vor den ersten Verfolgern Byeong Hun An und Richard McEnvoy.

Der Südafrikaner, der in den vergangenen Monaten nicht zu seinem Spiel gefunden hatte, zeigte sich mit seiner Leistung zufrieden: "Es ist schön, konstantes Golf zu spielen. Es freut mich, mal wieder gutes Golf zu spielen." Wie in Runde eins wanderte eine 66 auf die Scorekarte des Masters-Champions von 2011. Storm, der gute Ergebnisse dringend braucht, um auch im nächsten Jahr auf der European Tour abschlagen zu dürfen, ließ seiner 65 eine 67 folgen, die alle Hoffnungen offen halten. Dritter in der Führungsgruppe ist Fisher, der am zweiten Tag sechs unter Par blieb und somit zur Spitze aufschloss. Der Engländer, der 2010 Europa im Ryder Cup vertrat, hatte vor einem Jahr in Afrika seine jahrelange Durststrecke beendet. 

Ein gegensätzlicher Auftritt

"Die haben kreuz und quer gehauen heute", kommentierte Bernhard Langer die Leistung seiner beiden Spielpartner. Hatte die Gruppe des Masters-Champions am Vortag noch für Spitzenergebnisse gesorgt, erwischten Hunter Mahan und Bernd Wiesberger einen gebrauchten Tag und beförderten sich mit Runden über Par aus dem Turnier. Mahan, der mit zwei Birdies gut gestartet war, kassierte an der Zwölf ein Triple-Bogey, das ihn aus den oberen Regionen beförderte. Hinzu kamen zwei weitere Doppel-Bogeys und drei Bogeys, die auch nicht mit fünf Schlaggewinnen auszugleichen waren. Heraus kam eine 76 für den US-Amerikaner, der damit den Heimweg antreten musste. Ähnlich erwischte es Wiesberger, der nach der Auftaktrunde noch in geteilter Führung gelegen hatte, sich aber ebenfalls mit einer 76 aus dem Turnier schoss. 

Graeme McDowell, der nach fünf Wochen Pause beim Traditionsturnier in sein Ryder-Cup-Jahr 2016 starten wollte, erlebte einen unruhigen zweiten Tag in Deutschland. Er unterschrieb eine 70, die ihm knapp den Sprung ins Wochenende ermöglichte. Dabei hatte der Nordire einige Schwierigkeiten zu meistern, unter anderem lochte er nach zwei Ausflügen ins dichte Rough aus mehr als 90 Metern zum Par.

Stimmen aller zwölf Deutschen nach Runde zwei Graeme McDowell mit ganz normalem Par (Video)

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