Bild Information: Martin Kaymer (Photo by Jamie Squire/Getty Images)

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PGA Championship
 

Neue Spitze nach Runde drei der PGA Championship. Favoriten in Schlagweite.

Die dritte Runde der 102. PGA Championship im TPC Harding Park brachte erneut etliche Scores im Bereich von 65 und 70 Zählern, mit denen einige als Favoriten gelisteten Stars das Leaderboard nach oben kletterten. Allen voran Dustin Johnson. Die ehemalige Nummer eins ließ auf 69 und 67 Zählern eine 65 folgen und führt das Major-Feld bei neun unter Par einen Zähler vor Scottie Scheffler (65) und Cameron Champ (67) an.

"Es ist ganz einfach. Ich werde gutes Golf spielen müssen, wenn ich gewinnen will", sagte Johnson. "Ich muss viele Fairways und viele Grüns treffen. Wenn ich das morgen schaffe, habe ich eine gute Chance auf den Sieg. Ich werde einfach das tun müssen, was ich heute getan habe. Ich muss es einfach gebacken kriegen."

Auf Rang vier folgen Brooks Koepka (69), Collin Molikawa (65) sowie Paul Casey, der nach 68 und 67 Schlägen eine weitere 68 nachlegen konnte. Und den siebten Platz - bei -6 auch noch voll in Schlagdistanz - teilen Bryson DeChambeau (66), Tony Finau (67), Justin Rose (70), Jason Day (70), Daniel Berger (70) und Tommy Fleetwood (70). Tiger Woods geht nach einer 72 als geteilter 59. bei insgesamt plus zwei in Runde vier.

Längster Putt in DeChambeaus Karriere

Bryson DeChambeau kann nicht nur lang abschlagen, sondern auch lange Putts lochen. Am Moving Day des Majors lochte er an der 18 einen Putt aus sage und schreibe 95 Feet und 5 Inches (29 Meter). Es war sein bislang längster, gelochter Putt. 

Kaymer scheitert mit rabenschwarzem Freitag

Es war ein rabenschwarzer Freitag. Zumindest für den einzigen Deutschen im Feld der PGA Championship. Martin Kaymer hatte sich vor dem Major ein Video seines Siegs von vor zehn Jahren angesehen, positive Energie gesammelt und stark mit einer 66 (T3) starten können. In Runde zwei im TPC Harding Park an der kalifornischen Küste sollte dann nahezu nichts zusammenpassen. Kein Anknüpfen an Runde eins. Eine 82 bedeutete das Aus bei Halbzeit, obschon es doch so vielversprechend losgegangen war, bei diesem ersten Major seit Corona, der 102. Auflage des Turniers, das er 2010 so stark gewinnen konnte.

Kaymer hatte mit einem Bogey an der Eins begonnen, ein paar Pars folgen lassen und dann ab Loch 6 eine düstere Serie hinnehmen müssen. Triple-Bogey, Bogey, Bogey, Doppel-Bogey. Mit +8 ging es auf die Back Nine. Dort folgten nach dem einzigen Birdie weitere Bogeys an den Löchern 11, 12, 15, 16 und 17. Mit zwölf über Par für den Tag und insgesamt plus acht musste der ehemalige Weltranglistenerste seine Koffer packen. 

Die Misere hatte an der Sechs begonnen. Was war dort passiert? Der Drive ging ins linke Rough, nach einem kurzen Rettungsschlag folgte ein verzogener Annäherungsschlag aus gut 150 Metern rechts hinter das Grün. Der Approach ging zu weit über die Fahne und es folgten ein langer und zwei kurze Putts zur Triple-Bogey-Sieben. 

Endlich wieder Major: Alles Wichtige zur PGA Championship Leaderboard: PGA Championship Woods' Lego-Moment im TPC Harding Park

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