Bild Information: Martin Kaymer (Photo by Jamie Squire/Getty Images)

Kaymer scheitert mit 82

PGA Championship
 

Martin Kaymer verpasst nach starkem Auftakt den Cut bei der PGA Championship.

Es war ein rabenschwarzer Freitag. Zumindest für den einzigen Deutschen im Feld der PGA Championship. Martin Kaymer hatte sich vor dem Major ein Video seines Siegs von vor zehn Jahren angesehen, positive Energie gesammelt und stark mit einer 66 (T3) starten können. In Runde zwei im TPC Harding Park an der kalifornischen Küste sollte dann nahezu nichts zusammenpassen. Kein Anknüpfen an Runde eins. Eine 82 bedeutete das Aus bei Halbzeit, obschon es doch so vielversprechend losgegangen war, bei diesem ersten Major seit Corona, der 102. Auflage des Turniers, das er 2010 so stark gewinnen konnte.

Kaymer hatte mit einem Bogey an der Eins begonnen, ein paar Pars folgen lassen und dann ab Loch 6 eine düstere Serie hinnehmen müssen. Triple-Bogey, Bogey, Bogey, Doppel-Bogey. Mit +8 ging es auf die Back Nine. Dort folgten nach dem einzigen Birdie weitere Bogeys an den Löchern 11, 12, 15, 16 und 17. Mit zwölf über Par für den Tag und insgesamt plus acht musste der ehemalige Weltranglistenerste seine Koffer packen. 

Die Misere hatte an der Sechs begonnen. Was war dort passiert? Der Drive ging ins linke Rough, nach einem kurzen Rettungsschlag folgte ein verzogener Annäherungsschlag aus gut 150 Metern rechts hinter das Grün. Der Approach ging zu weit über die Fahne und es folgten ein langer und zwei kurze Putts zur Triple-Bogey-Sieben. 

Woods mittendrin

Der mit Abstand erfolgreichste Spieler im Feld hätte natürlich Menschenmassen mit sich gezogen, hätten Zuschauer auf die Anlage mit den alten, majestätischen Bäumen gedurft. So ging es zu Corona-Zeiten eben ruhiger zu und Tiger Woods konnte sich voll und ganz auf sein Spiel konzentrieren. Nach 68 Zählern legte der 15-malige Major-Sieger und viermalige PGA-Championship-Champion zwei 72er und eine starke 67er Finalrunde nach und wurde am Ende geteilter 37.

Ein neuer Stern am Major-Himmel

Sieben unterschiedliche Spieler teilten sich die zwischenzeitliche Führung am Finaltag der 102. PGA Championship. Der entscheidende Schlag des ersten Major-Turniers ohne Zuschauer vor Ort wurde am 16. Loch des TPC Harding Park gespielt. Collin Morikawa (-13) haute seinen Drive auf dem 268 Meter kurzen Par 4 gute zwei Meter an den Stock und versenkte den anschließenden Eagle-Putt souverän, um sich vom Rest des Felds abzusetzen. Dank dieses späten Schlüsselmomentes unterschrieb der 23-jährige Kalifornier eine fehlerfreie 64 (-6) zum Abschluss des ersten Majors des Jahres und sicherte sich seinen dritten Titel auf der PGA Tour. Das war die niedrigste Finalrunde eines PGA-Champions seit 25 Jahren.

Endlich wieder Major: Alles Wichtige zur PGA Championship Leaderboard: PGA Championship Woods' Lego-Moment im TPC Harding Park

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