Bild Information: Martin Kaymer (Photo by Jamie Squire/Getty Images)

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PGA Championship
 

Martin Kaymer überzeugt mit einer 66er Auftaktrunde bei der PGA Championship in San Francisco.

Bei der PGA Championship vor zehn Jahren holte Martin Kaymer seinen ersten Major-Titel. Vier Jahre später folgte der zweite, als er bei der US Open mit acht Schlägen Vorsprung der Konkurrenz davonlief und zurück in der Weltspitze angekommen zu sein schien. Immerhin war Kaymer einst der beste Spieler der Welt. Seit dem US-Open-Erfolg in Pinehurst warten deutsche Fans jedoch vergebens auf einen weiteren Titel ihrer Nummer eins. Kaymer ist inzwischen auf den 128. Platz der Weltrangliste abgerutscht und damit nicht mehr für die WGCs sowie Majors spielberechtigt. Ins Feld der 102. PGA Championship schaffte es der 35-Jährige dank seines Status als ehemaliger Sieger des Turniers. Als Vorbereitung auf das erste Major des Jahres nutzte Kaymer die Barracuda Championship in der vergangenen Woche. Jedoch scheiterte er nach zwei Runden am Cut.

Wirklich Selbstvertrauen konnte Kaymer bei seinem ersten Auftritt nach der fünfmonatigen Corona-Pause also nicht sammeln. Doch der zweifache Major-Sieger hatte am Vorabend der ersten Runde der PGA Championship eine Idee. "Ich habe mir gestern Abend die Back Nine der US Open 2014 angeschaut", sagte Kaymer nach seiner Auftaktrunde im TPC Harding Park. "Ich habe versucht, etwas positive Energie zu tanken, weil viel gespielt habe ich in der Vergangenheit nicht." Ein etwas unkonventioneller Ansatz, der aber absolut gefruchtet hat. Kaymer unterschrieb eine 66 (-4) und belegte damit den geteilten dritten Rang.

Auf der Zehn gestartet lag Kaymer zur Halbzeit seiner Runde einen Schlag unter Par. Die beste Phase erwischte er von Loch eins bis vier, wo neben zwei Birdies auch ein Eagle auf die Karte wanderte. Aus der geteilten Führung rutschte Kaymer aufgrund eines Bogeys an der Neun, dem schwersten Loch des Platzes. Trotzdem konnte der gebürtige Düsseldorfer, der die spielfreie Zeit überwiegend zuhause verbracht hat, sehr zufrieden sein mit dem Start in das Major, bei dem er einst seinen großen Durchbruch auf der Tour schaffte.

Mit Jason Day und Brendon Todd waren nur zwei Spieler stärker unterwegs als Kaymer. Das australisch-amerikanische Duo benötigte jeweils noch einen Schlag weniger als der Deutsche. Neben Kaymer teilten sich gleich acht Spieler den dritten Rang. Darunter auch Titelverteidiger Brooks Koepka, der in dieser Woche seinen dritten PGA-Championship-Titel in Folge holen könnte.

Kaymer geht am Freitag gemeinsam mit Jason Dufner und dem Führenden Day um 13:03 Uhr Ortszeit (22:03 Uhr deutscher Zeit) auf die zweite Runde.

Endlich wieder Major: Alles Wichtige zur PGA Championship Leaderboard: PGA Championship Woods' Lego-Moment im TPC Harding Park

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