Bild Information: Brooks Koepka bei der PGA Championship (Photo by Patrick Smith/Getty Images)

Koepka von Buhrufen angestachelt

PGA Championship
 

Brooks Koepka schwankt auf der Zielgeraden und fängt sich rechtzeitig.

An den ersten beiden Turniertagen der 101. PGA Championship lief Brooks Koepka an der Seite von Tiger Woods zu Höchstform auf. Der 29-jährige US-Boy aus Florida erhielt regen Zuspruch der vielen Fans, die eigentlich viel mehr wegen Woods gekommen waren. Seine Rekord-Auftaktrunde mit 63 Schlägen und sein Rekord-Vorsprung von sieben Zählern nach 36 Löchern wirkte überzugend. Niemand konnte sich vorstellen, dass der zweimalige US-Open-Sieger auf dem Weg zu seiner Titelverteidigung bei der PGA Championship 2019 im Bethpage State Park in Farmingdale nochmals straucheln könnte.  

Niemand hätte sich vorstellen können, dass diese Begeisterung um seine Person und Leistung irgendwie in Buhrufe umschwenken könnte. Es sollte aber anders kommen. Und Koepka konnte es sich zum Vorteil machen und daraus wieder neue Energie ziehen. 

Am Sonntag schmolz sein scheinbar unüberwindlicher Vorsprung auf einen einzigen Schlag, als er auf den Bahnen 11 bis 14 vier Schlagverluste in Serie hinnehmen musste und Dustin Johnson die Lücke mit einem Birdie zwei Löcher vor ihm an der 15 schloss. Es ließ Koepka in einem Zustand des "Schocks" zurück und die Situation löste eine plötzliche Wende unter den Fans aus, die die Schlussstrecke auf dem Black Course säumten. Während einige ihre Unterstützung auf Johnson verlagerten, entschieden sich andere dafür, gegen Koepka zu schimpfen, als er den großen Hügel hinunter in Richtung des 15. Abschlags lief.

"Ich fand es ziemlich seltsam, wie sie Brooks gesagt haben, dass er versagen solle. Das traf überhaupt nicht meinen Geschmack", sagte Harold Varner III, der zusammen mit Koepka die letzte Runde bestritt. "Danach habe ich mich auf seine Seite geschlagen, ihn angefeuert und ihm gut zugesprochen."

Angeheizt durch negative Energie der Fans

Koepka stabilisierte das Schiff mit einem Par auf Loch 15 und nach zwei Johnson-Bogeys gewann er schließlich mit zwei Schlägen Abstand. Er räumte ein, dass er während seiner Bogey-Serie auf den Back Nine auch tatsächlich "halb erstickt" sei, und teilte mit, dass die negative Energie der Fans ihn an den letzten Löchern tatsächlich angeheizt habe, als er versuchte, Johnson in Schach zu halten.

"Ich denke, ich hatte es irgendwie verdient. Wenn du vier Löcher in Serie vermasselst und es sieht so aus, als würdest du es verlieren. Ich war bei Sportveranstaltungen in New York. Ich weiß, wie es läuft", so Koepka. "Ich denke, es hat tatsächlich geholfen. Es war zu einer perfekten Zeit, weil ich nur dachte: 'Okay, alles klar, ich habe alle gegen mich. Let's go.'"

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Koepka wankt, aber fällt nicht Alle News zur PGA Championship Das Wichtigste zu Bethpage Black

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