Bild Information: Bundestrainer Sebastian Rühl (Bild: DGV/stebl)

Vier Fragen an Bundestrainer Sebastian Rühl

Youth Olympic Games 2018
 

Heute startet das Junior Team Germany in die Youth Olympic Games (YOG) in Buenos Aires. Das deutsche Team wird durch Lukas Buller (Frankfurter GC) und Paula Kirner (Kiawah Golf Club Landgut Hof Hayna e.V.) vertreten. Betreut werden die Jugendlichen von Mädchen-Bundestrainer Sebastian Rühl. Sebastian Rühl ist seit 2013 Bundestrainer der Mädchen im Junior Team Germany und wir hatten die Chance, ihn kurz vor dem Turnierstart zu interviewen.

Golf.de: Was bedeutet für Dich und die Nachwuchsathleten die Teilnahme an den YOG?

Sebastian Rühl: Die Youth Olympic Games sind ein Meilenstein im großen Kontext der langfristigen Leistungsentwicklung. Dennoch ist klar: Golf ist eine Sportart, in der das Höchstleistungsalter deutlich älter ist, als in vielen anderen Sportarten. Gewinnt man die YOG im Golf ist daher leider, so hart es auch klingt, kein Garant dafür, dass man später eine erfolgreiche Profikarriere sicher hat. Und dennoch bedeutet die Teilnahme jedem einzelnen von uns dreien enorm viel. Wir repräsentieren Deutschland bei den Olympischen Spielen der Jugend, ein starkes und tolles Gefühl und gleichzeitig auch eine große Ehre.

Golf.de: Ihr seid bereits seit vergangener Woche in Argentinien, rechnest Du mit einer längeren Akklimatisierungsphase?

Sebastian Rühl: Absolut. Es hätte die Möglichkeit gegeben auch individuell etwas später anzureisen, das kam für mich aber nicht in Frage. Fünf Stunden Zeitunterschied, 4000 Sportler vor Ort, Mehr als 50 Busse und weitere Transfer-Fahrzeuge, der Golfplatz 90 Minuten vom olympischen Dorf entfernt. Kommt das Golfgepäck auch wirklich mit im Flieger? Es gibt hier so viele Variablen, die zwar geplant werden können, dennoch ist es wichtig, dass wir uns richtig wohl fühlen und jeden Ablauf kennen wenn der Wettkampf losgeht.

Golf.de: Wie ist das Leistungsniveau und wo würdest Du unsere Spieler in diesem Turnier einordnen?

Sebastian Rühl: Das Leistungsniveau ist sehr stark. Alles was Rang und Namen hat, ist hier vertreten. Auch viele kleinere Golfländer können hier sehr gut abschneiden, da jeweils nur ein Junge und ein Mädchen antreten. Keine gesamte Mannschaft von vier oder gar sechs Spielerinnen und Spielern, die alle auf top Niveau spielen müssen. Der Prozess immer besser zu werden, Turniere dieser Größenordnung zu erleben, sich darauf vorzubereiten, mental gut mit allen Dingen umgehen zu können und immer weiter zu wachsen, sind die übergeordneten Ziele.

Golf.de: Was sagst Du zum Mixed-Turnier und wie stehen die Chancen für unser Team?

Sebastian Rühl: Mixed finde ich absolut super. Man spürt hier im olympischen Dorf, wie viele in ihrem Kreis “Team leben“. Daher ist es toll, dass auch im Golf dieser Aspekt der YOG wiederzufinden ist.

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