Bild Information: Caroline Masson auf der dritten Runde der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro

Medaillen in weiter Ferne

Olympische Spiele
 

Caro Masson fällt nach einer 75 in Runde 3 der Damenkonkurrenz von Rio zurück. Sandra Gal zeigt gutes Golf, hat aber ebenfalls so gut wie keine Chancen mehr auf eine Medaille bei den Olympischen Spielen von Rio.

Man merkte Caro Masson an, dass sie sich viel vorgenommen hatte für den Moving Day bei den Olympischen Spielen. Sehr konzentriert betrat die Deutsche zu ihrer Startzeit um 10:03 Uhr den ersten Abschlag und eröffnete sogleich mit einem starken Birdie. Massons Drive war zwar im Fairwaybunker auf der linken Seite gelandet, mit einem gut getroffenen Hybrid und einem starken Wedge-Schlag sicherte sich Masson aber den Schlaggewinn und ging auf fünf unter Par.

Nach einem Bogey an der 3, als Masson den Abschlag an einen kleinen Busch rechts des Fairways platzierte und nur einen Chip zurück auf die Bahn blieb, konterte sie mit einem weiteren Birdie auf der 5. Masson platzierte ihren Abschlag auf dem Par 5 Mitte Fairway und hatte bei ihrem zweiten Versuch mit dem Holz 3 noch etwas Pech. Der Ball bleib im Abhang vor dem Grün hängen und rollte zurück in den Bunker. Mit einem hoch gespielten Bunkerschlag brachte Masson den Ball ganz nah an die Fahne und verwandelte den Birdie-Putt sicher.

Putts fallen nicht

Danach lief nicht mehr viel zusammen. Masson kämpfte sich bei immer stärker werdendem Wind mit eins unter Par für den Tag bis zur Neun. Dann jedoch notierte sie drei Bogeys hintereinander und musste nach einem weiteren Bogey auf der 17 auf der 18 sogar noch ein Doppelbogey hinnehmen. "Du musst bei solch schwierigen Bedingungen ab und zu auch mal einen Putt reinmachen, um ein bisschen ein Momentum zu bekommen oder es zu halten", so Masson nach Ihrer Runde zu ihren vielen vergebenen Chancen. "Das ist mir heute nicht gelungen. Auch wenn ich mal ein Grün verfehlt hatte, habe ich mir eigentlich immer auch wieder die Chancen auf das Par erhalten, aber leider keine reingemacht."

Mit 75 Schlägen und vier über Par fällt Masson nur um sieben Positionen auf dem Leaderboard zurück und liegt nun auf dem geteilten 24. Rang. Viele Spielerinnen hatten mit dem starken Wind zu kämpfen und blieben über Par. Dennoch schätzte Masson ihre Chancen auf Edelmetall realistisch ein. "Medaillenränge sind abgehakt."

 

Ko mit Hole-in-One

Spektakulär wieder ins Rennen um die Medaillen hat sich Lydia Ko gebracht. Die Nummer eins der Weltrangliste drehte vom Start weg auf und ging mit sechs unter Par für den Tag von den ersten Neun. Geholfen hat der Neuseeländerin dabei ein Traumschlag. Auf der 9 lochte sie ihren Abschlag aus 128 Metern direkt ein. Auf den hinteren Neun hatte auch Ko Probleme mit dem starken Wind, schaffte es aber, alle Löcher mit Par zu spielen. Die 65 ist das beste Ergebnis des Tages und bringt Ko ganze 20 Plätze nach vorne auf den geteilten zweiten Rang mit der US-Amerikanerin Gerina Piller.

Die Favoritin auf Gold ist aber eine andere. Inbee Park, die bereits als Führende in den Moving Day ging, blieb zwar mit fünf Bogeys auch nicht von den schwierigen Windbedingungen verschont, nutze aber gleichzeitig sechs Birdiechancen. Die Koreanerin bleibt mit einer 70 mit zwei Schlägen Vorsprung bei elf unter Par in Führung 

Gal zeigt Klasse

Sandra Gal hatte sich nach ihrer 74 am Vortag mit einem Besuch bei den Leichtathletikwettkämpfen ein wenig Abwechslung gegönnt und kam frisch motiviert zu ihrer frühen Startzeit um 8:41 Uhr Ortszeit. Scheinbar keine schlechte Entscheidung. Gal startete von Platz 43 aus direkt mit zwei Birdies in den Tag. Der Vorteil der recht frühen Startzeit war, dass es zumindest zu Beginn ihrer Runde der Wind noch nicht so stark blies wie später bei den Führenden. Gal zeigte viele gute Schläge und lochte im Verlauf des Tagen noch vier weitere Male zum Birdie. „Ich habe eigentlich nicht viel anders gemacht, als an den ersten Tagen“, so Gals Erklärung später gegenüber Golf.de. „Ich habe nur einfach mehr Putts gemacht.“

Trotz des guten Spiels auf den Grüns musste Gal auch vier Bogeys notieren. Dennoch machte sie mit ihrer bislang besten Runde von 69 Schlägen 17 Plätze gut und wird den Samstag von Position 26 aus beginnen. Um Medaillen geht es von dort höchstwahrscheinlich nicht mehr. „Ich werde auf jeden Fall mehr angreifen soweit das geht. Bei den oft sehr schwierigen Fahnenpositionen muss man trotzdem einen guten Kompromiss finden“, sagte Gal abschließend nach ihrer Taktik für den Finaltag befragt.

 

Tim Starke und Sebastian Schmidt berichten für Sie live aus Rio de Janeiro von den Golfwettbewerben der Olympischen Spiele.

Die Ergebnisse der Damen im Überblick

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