Bild Information: Lydia Ko (l.) und Leona Maguire (r.) (Foto: IGF Golf)

Wer ist denn jetzt die Nummer eins?

Olympische Spiele
 

Die beste Spielerin der Damen-Golfwelt, Lydia Ko, spielt in Runde 3 der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro gemeinsam mit der Führenden der Amateur-Weltrangliste, Leona Maguire. 

Am Dienstag vor Beginn des olympischen Golfturniers der Damen posierten beide bereits für die Kameras. Die aktuelle Nummer eins der Amateur-Weltrangliste, die 21-Jährige Iren Leona Maguire, erhielt von der aktuellen Nummer eins der Profiwelt, Lydia Ko, die Mark H McCormack-Medaille überreicht. Die Medaille zeichnet die beste Amateur-Spielerin des zurückliegenden Jahres aus. Ko hatte den Preis nach seiner Einführung 2011 bereist selber dreimal in Folge erhalten. 2016 gewann Maguire die nach dem Erfinder der Golf-Weltrangliste benannte Medaille nach 2015 zum zweiten Mal.

In Runde 3 der Olympischen Spiele standen Ko und Maguire dann erneut Seite an Seite - bei der Vorstellung an Tee 1. Mit einem Gesamtergebnis von -3 gingen die beiden Ranglisten-Führenden gemeinsam mit der Amerikanerin Lexi Tohmpson auf den Kurs.

Maguire ist noch Amateur und dennoch bereits die Nummer 280 in der Profi-Weltrangliste. Aktuell spielt sie in den USA am College, nahm aber an einigen Profiturnieren teil. Aufgrund des zweiten Platzes beim letztjährigen Ladies European Masters kletterte sie im Ranking und erhielt dadurch eine Spielberechtigung für die Spiele in Rio de Janeiro. Nach einer 74er-Runde zum Auftakt, kletterte sie am zweiten Tag auf dem Leaderboard dank einer starken 65 auf den 22. Platz.

Der große Schritt zum Profi

An der Tasche begleitet wird Leona in dieser Woche von ihrer Zwillingsschwester Lisa, die selber eine gute Golfspielerin ist. Im Herbst plant die Irin den Sprung auf die Profitour und versucht sich durch die anspruchsvolle Qualifying School zu kämpfen.

Dass der Sprung vom Amateur zum Profi nicht immer leicht ist, weiß auch Damen-Bundestrainer Stephan Morales. „Dass Leona Maguire hier eine gute Rolle spielt, das überrascht mich nicht. Der ganz große Schritt ist aber, wenn du die Entscheidung getroffen hast Profi zu werden. Dann geht es darum, mit dem Profileben umzugehen. Hier geht es nicht um Spielstärke, sondern darum zu wissen, dass es um die Zukunft geht. Da sind schon einige gescheitert.“

Gelungen ist dieser Schritt bereits Lydia Ko, sowie der dritten Gewinnerin der McCormack-Medaille. Die Australierin Amy Lee wurde 2014 ausgezeichnet und liegt mit einem Gesamtergebnis von sechs unter Par wie Ko und Maguire vor der 3. Runde gut im Rennen um olympisches Edelmetall.

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