Bild Information: Bundestrainer Uli Zilg (links) begleitet Martin Kaymer (rechts) auf seiner Proberunde (Foto: DGV)

Ein Platz voller Besonderheiten

Olympische Spiele
 

Wechselnde Bedingungen, schnelle Grüns und tiefe Bunker. Die ersten Trainingsrunden auf dem neuen Olympic Golf Course in Rio de Janeiro lassen erahnen, dass der Platz im Stadtteil Barra de Tijuca für die besten Golfer der Welt ein anspruchsvoller Test sein wird.

Bei leichtem Wind und angenehmen Temperaturen war Martin Kaymer am frühen Sonntagmorgen auf seine erste Proberunde in Rio de Janeiro gestartet. Als er etwa zwei Stunden später an selber Stelle auf seine zweite Halbrunde ging, hatten sich die Bedingungen im wahrsten Sinne des Wortes gedreht. Die Windrichtung wechselte und heftige Böen fegten über die Anlage. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar, dass in der ersten olympischen Golfwoche seit 112 Jahren, der Wind eine entscheidende Rolle spielen wird. „Es ist ein sehr abwechslungsreicher Platz, der sich bei dem extrem drehenden und teilweise frischen Wind sehr unterschiedlich spielt“, sieht auch Herren-Bundestrainer Uli Zilg den Wind aufgrund des offenen Designs des Architekten Gil Hanse als zentralen Faktor.

Doch auch ohne Wind spielt sich der bei den Herren 6516 Meter lange Par-71-Kurs sehr anspruchsvoll: „Es ist eine gute Mischung aus langen und kurzen Löchern. Die kurzen Löcher haben aber meist extrem ondulierte Grüns. Hier werden wir bestimmt spannende Fahnenpositionen sehen“, glaubt der 50-Jährige, der Martin Kaymer gemeinsam mit Mannschaftsleiter Marcus Neumann auf der Runde begleitete. Auch Kaymers Caddy Craig Connelly war kurz nach seiner Anreise gleich am Bag des Weltranglisten-49..

Platz in sehr guter Qualität

Begeistert zeigte sich Zilg von der Qualität des Platzes: „Die Grüns sind fantastisch. Das ist bei einem solch neunen Platz schon beeindruckend. Aber auch die Fairways sind in einem super Zustand.“ Rough gibt es auf der gesamten Fläche nicht. Die Spielbahnen sind umrahmt von Sandflächen mit kleinem Buschwerk und Kakteen. Nur an den Löchern 11 bis 15 ändert sich die Umgebung. Dort säumen Bäume und Büsche die Bahnen.

Steil abfallende, kurzgemähte Flächen rund um die Grüns verlangen von den Spielern Kreativität. Verpasst man das Grün und liegt in einer der vielen Senken, sind vom flachen Bump-and-run über den hohen Pitch bis zum Schlag mit Putter oder Hybrid viele Varianten möglich. „Die Entscheidungen rund um die Grüns werden sehr wichtig sein. Man kann den Ball fast immer hoch oder flach spielen. Bleibt man allerdings ein bisschen zu kurz, rollt einem der Ball auch schnell wieder vor die Füße“, so der Bundestrainer.

79 Bunker mit drei unterschiedlichen Sandarten

Eine Besonderheit des Platzes sind laut Zilg die 79 Bunker: „Die Bunker sind mit viel Sand gefüllt, wodurch sich die Bälle häufig einbohren. Hinzu kommt, das es ist ein ganz weicher Sand ist, aus dem es schwierig ist, Spinn auf den Ball zu bekommen.“ Beim Bau der Anlage wurde mit dem im sandigen Boden vorhandenen Material gearbeitet und nicht wie sonst üblich die Hindernisse mit Sand befüllt. Die daraus resultierenden drei unterschiedlichen Sandkörnungen sorgen für eine gewisse Unberechenbarkeit und verlangen auch hier ein variantenreiches Spiel.

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