Bild Information: Tiger Woods (Photo by Kevin C. Cox/Getty Images)

Woods schreibt in Augusta Geschichte

Masters Tournament
 

Amerikaner holt seinen 15. Majorsieg.

Ein unglaubliches Comeback hat sein Finale auf dem 18. Grün des Augusta National Golf Clubs erreicht. Tiger Woods holte sich am Sonntag den Titel beim Masters 2019 und sein fünftes Grünes Jackett mit einer Schlussrunde von 70 Schlägen zu einem Endstand von 13 unter Par. Der Amerikaner gewann damit 14 Jahre nach seinem letzten Masters-Sieg den fünften Titel und ist damit dem Rekordhalter Jack Nicklaus, der sechs Masters-Turniere und 18 Majors-Events gewinnen konnte, auf den Fersen.

Woods erster Masters-Sieg reicht zurück ins Jahr 1997

Es war ein besonderer Sonntag in vielerlei Hinsicht: Morgens um halb acht fand sich wegen der Gewitterwarnung für den Nachmittag die Weltspitze auf der Driving Range ein. Tiger Woods erschien wie bei seinem ersten Sieg vor 22 Jahren in schwarzer Hose und im roten Shirt. Sein Sohn Charlie, wie er im roten Shirt, war bei seinem letzten Majorsieg im Jahr 2008 noch nicht geboren.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Tiger’s triumph.

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Selten zuvor hat man eine ähnliche Lärmkulisse, ein vergleichbares Gedrängel auf diesem Golfplatz erlebt. Superstars wie Rory McIlroy, Justin Thomas oder Rickie Fowler spielten kaum beobachtet vor sich hin. Der Fokus lag nur auf Woods, inzwischen 43 Jahre alt.

Molinari: Nicht aggressiv genug

"Die Energie war unglaublich", resümierte Francesco Molinari, der als Führender mit 13 unter Par in die Runde gestartet war und auf den ersten neun Löchern kaum Fehler machte. "Ich war nicht aggressiv genug", gab der Italiener, der im vergangenen Jahr die British Open gewann, nach seiner Runde zu. Wo Woods immer wieder attackierte, sich dafür ab und an auch zwischen den Bäumen wiederfand, setzte Molinari auf konstantes Spiel und erstklassige kurze Rettungsschläge rund ums Grün. In Amen Corner allerdings kosteten ihn ein Ball ins Wasser und ein Doppelbogey die ersten Schläge, bevor ein Doppelbogey an Bahn 15 alle Hoffnungen auf den Sieg zunichte machten. "Ich habe das Loch einfach total versaut", gab der Italiener zu – mit einem Lachen.

Dass ein Sieg in Augusta vor allem ein Geduldsspiel, ein feines Abwägen zwischen Attacke und Zurückhaltung ist, weiß Woods aus all’ den Jahren. "Ich habe nur versucht, mich Schlag für Schlag durch den Platz zu spielen und plötzlich hatte ich die Führung." 1997 stand sein Vater am Ende des 18. Grüns, der inzwischen verstorben ist. Diesmal warteten die beiden Kinder Sam und Charlie, seine Freundin und Mutter Kutilda. "Ich könnte nicht glücklicher sein", resümierte Woods, der vier Bogeys und sechs Birdies spielte und am 15. Loch die alleinige Führung übernahm. "Es war der Sieg, der am härtesten verdient war," bewertete der Amerikaner seine Leistung.

Seiner Geduld und Erfahrung konnte die Konkurrenz nichts entgegen setzen: Das Leaderboard war zu jedem Zeitpunkt des Tages in der Führungsgruppe dicht besetzt. "Es gab unglaublich viele Möglichkeiten, wie dieses Turnier hätte ausgehen können," bilanzierte der Champion im Anschluss.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Brooks Koepka seeking his first Green Jacket.

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Als Brooks Koepka an Bahn 15 ein Birdie gelang, teilten sich Tiger Woods, Francesco Molinari, Dustin Johnson und Xander Schauffele die Führung mit ihm.

Brooks Koepka erfolglos an Bahn 18

Das Wissen aus einer Position wie dieser in Augusta nie verloren zu haben, trug Woods zum Sieg. Einem Birdie an Loch 15 ließ er ein weiteres an Bahn 16 folgen. Seine Führung von zwei Schlägen nutzte er von da für ein konservatives Finish. Brooks Koepka, der als einziger Spieler mit einem Birdie am 18. Loch noch Druck auf den Kollegen hätte ausüben können, scheiterte und spielte das Par. Woods reichte das Bogey am Schlussloch zum Sieg. "Es ist unglaublich", meinte Koepka. "Unfassbar bei all’ den Verletzungen und dem, was er durch gemacht hat." Es war eine historische Runde für den Golfsport an diesem Sonntag. Wie so häufig gespielt von Tiger Woods.


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