Bild Information: Bernhard Langer (Photo by Andrew Redington/Getty Images)

Es wird kompliziert für Langer & Co

Masters Tournament
 

Augusta National hat den Platz verlängert - wieder einmal.

In diesem Jahr hat es Magnolia erwischt. Wieder einmal. So wie 1953 oder 1956, 2003 oder 2010. In Augusta National wird alljährlich gebaut und getüftelt. Jedes der 18 Löcher steht ständig auf dem Prüfstand. Es ist ein ewiger Wettlauf um neue Schwierigkeiten, härtere Abschlagssituationen, weniger Platz für die Schläge, tricky Grüns. Augusta National und das Masters erreichen den weltweiten Spitzenwert, wenn es um Perfektion in der Präparation eines Golfplatzes geht.

Super-lang, selbst für die Longhitter

Und so präsentiert sich das Loch Magnolia, ein Par 4 mit exakt 452 Metern Länge, in dieser April-Woche so, als sei es seit Jahrzehnten unverändert. Jeder Grashalm steht perfekt, der neue Abschlag wartet. 36 Meter länger fällt der Drive jetzt aus. Wo früher gerne mal ein Holz 3 gezogen wurde, ist jetzt der Driver unvermeidlich. "Also wenn ich den Driver nicht schlage, sehe ich womöglich beim zweiten Schlag das Grün nicht", erklärte Rory McIlroy am Dienstag. Und der ist bekanntlich durchaus einer der Vertreter der Longhitting-Fraktion in diesem Spiel.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

A patron's view of the range on Masters Tuesday.

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"Alle Abschläge sind heftig hier – 17 wird jedes Jahr immer härter. Und 7 ist für mich besonders schwierig. Da ist echt wenig Raum rechts und links. Und wenn man dann nicht die passende Flugkurve schlägt, dann puh", stöhnte der Kollege Dustin Johnson. Und das, obwohl er die Bahnen üblicherweise schier nach Belieben mit dem Driver attackiert.

Das Masters 2019 reiht sich perfekt ein in die Serie seiner Vorgänger: Eine Aussage über den Spielstil, der den Sieg wahrscheinlich macht, lässt sich hier nicht treffen. Es ist die Kombination aus einer ganzen Reihe von Spielvorzügen, die den Sieg erst ermöglicht. Fest steht, dass die Regenfälle von Montag und Dienstag dazu geführt haben, dass sich der mit 6835 Meter lange Platz noch ein Stück mehr streckt als sonst.

Langer und Kaymer erneut am Start

Bernhard Langer, einer der Senioren im Feld, hat damit denkbar schlechte Spielvoraussetzungen. Der Deutsche, zweifacher Masters-Champion, liebt es trocken und trickreich in Augusta. Je schneller die Grüns, je komplizierter der Wind, desto besser ist der 61jährige im Spiel. Dann kann Langer die Erfahrung seiner 35 Starts voll ausspielen, sein extremes strategisches Spielvermögen setzt sich durch. Die eher weichen Fairways und Grüns zu Beginn dieser Woche machen den Platz länger und das Putten einfacher. Für Langer geht es am Donnerstag zuerst einmal um eine solide Auftaktrunde im Hinblick auf den Cut.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Monday practice in the breeze of Augusta for Germany’s Martin Kaymer as he starts his preparation for the 2019 Masters Tournament in sunny Georgia, USA. ____________________________________________#masters #martinkaymer #germany #golf #tradition #spring #georgia #flag #breeze #sunny #nikonphotography #nikon

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Der Kollege Martin Kaymer, in Augusta in der Vergangenheit nur selten wirklich mit sich und seinem Spiel zufrieden, tritt neben Bernhard Langer als einziger Deutscher in dieser Woche an. Der alternde Langer im Leistungs-Hoch mit dem Ex-Weltranglistenersten, der nachwievor versucht, an seine alte Spitzenform anzuschließen. 34 Runden hat Kaymer, inzwischen auf Position 190 der Weltrangliste abgerutscht, bis dato in Augusta absolviert. Nur zweimal, je im Jahr 2017, gelang ihm ein Score unter 70. Nein, ein großer Freund dieses Platzes, werde er wohl nie werden, hat der 34jährige in der Vergangenheit oft genug gesagt. Es sei eben Schicksal, dass ausgerechnet hier jedes Jahr das erste Major-Turnier des Jahres ausgetragen werde.

Ein Platz, der Verspieltheit verlangt

"Der Platz zwingt Dich kreativ zu werden", kontert der Kollege McIlroy, der zur großen Gruppe der Augusta-Fans gehört. Und Dustin Johnson ergänzt: "Ich habe den Platz in allen Varianten gespielt – es ist eigentlich egal."

Eigentlich also hat sich nichts verändert in Augusta. Alles ist schwierig, aufregend, kompliziert. Oder, um mit Dustin Johnson zu enden: "Deshalb liebe ich es ja, weil es so schwierig ist."

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