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Gal schießt sich nach vorne

 

Sandra Gal liefert am zweiten Tag der UniCredit Ladies German Open presented by Audi eine starke Leistung ab und schafft mit einer 68 den Sprung in die Top Fünf. Aktuell in Führung ist die Schwedin Pernilla Lindberg. Caroline Masson schließt mit even Par ab und liegt gleichauf mit Martina Eberl-Ellis bei zwei unter Par.

Sandra Gal wurde am zweiten Tag der Ladies German Open ihrer Favoritenrolle gerecht. Die sonst auf der amerikanischen LPGA Tour antretende Düsseldorferin verbesserte sich mit einer erstklassigen 68 (-4) auf sechs unter Par und den aktuell geteilten zweiten Platz vor den Nachmittagsrunden. Damit hat die 27-Jährige nur einen Zähler Rückstand auf die Schwedin Pernilla Lindberg, die mit Scores 68 und 69 (-7) das Geschehen in Gut Häusern, nördlich von München, anführt.

"Es war ein etwas langsamer Start, ich habe mich zu Beginn nicht ganz wohl gefühlt", kommentierte die in Florida lebende Deutsche ihren Auftakt mit Bogeys auf der Zehn und 14. "Dann habe ich die Bälle gut getroffen, aber viele Putts verpasst. Auf den zweiten Neun lief es lockerer. Dadurch bin ich in einer guten Position für das Wochenende." Vor dem Start in den dritten Tag ist aber ein wenig Ausruhen angesagt. Sandra Gal trat den Journalisten ohne Schuhe gegenüber, da sie sich wegen neuer Einlagen zwei große Blasen gelaufen hatte. Ein Lob verteilte sie aber dennoch: "Es ist super, wie viele Zuschauer bei meinem Flight dabei waren."

Ebenfalls bei sechs unter Par stehen die Schottin Carly Booth, die vor Kurzem die Scottish Open gewann, und die erst 17 Jahre junge Klara Spilkova aus Tschechien. Diana Luna aus Italien, die Gewinnerin des Vorjahres, geht bei -3 ins Wochenende.

Caroline Masson steht nach zwei Tagen bei zwei unter Par - dennoch haderte die aktuell beste deutsche Spielerin auf der LET nicht mit ihrer 72: "Pech war es nicht. Der ein oder andere Putt hätte zwar noch reingehen können, aber man kann es nicht erzwingen. Ich habe einige gute Putts gemacht." Für die beiden Finalrunden hat sich die Gladbeckerin einiges vorgenommen: "Ein Top-Ten-Ergebnis ist ein gutes Ziel. Ich spiele so gut wie ich kann." Am zweiten Tag waren es die Putts, die ihr ein besseres Resultat versagten: "Die Grüns sind nicht einfach zu spielen, aber sehr gut. Sie sind durch den Wind noch etwas schneller geworden."

Auch Martina Eberl-Ellis sprach von den anspruchsvollen Bedingungen im Golfpark Gut Häusern. "Es ist schwer heute", sagte die Münchenerin, die ihr Töchterchen Linda bei der Presskonferenz auf dem Arm hatte, über den recht starken Wind. Andererseits lobte sie auch: "Der Platz ist in einem fantastischen Zustand. Kompliment an die Greenkeeper." Mit ihrem Spiel war das einstige Aushängeschild des Turniers zufrieden. "Mir sind zu Beginn der Runde ein paar blöde Fehler unterlaufen, ich habe zum Beispiel ab und an den falschen Schläger erwischt. Doch das Birdie an der 18 gab mir einen Schub. Auf den hinteren Neun habe ich dann alle Chancen auf die Birdies genutzt." Martina Eberl-Ellis verbesserte sich mit 70 Schlägen auf zwei unter Par und ist sicher im Wochenende.

tsz

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