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Erst Westrup - dann die Wolken

 

Der Vormittag der UniCredit Ladies German Open presented by Audi präsentiert sich sonnig und perfekt für gute Runden auf dem Kurs in Gut Häusern. Die Schwedin Caroline Westrup spielt sich bis zum Mittag in Führung - dann ziehen dunkle Wolken auf, die eine kurze Unterbechung zur Folge haben, bevor es in den Nachmittag geht.

Und dann kamen die Wolken. Dunkel zogen sie in Richtung Gut Häusern. In den Tagen zuvor war das Gewitter vorbeigezogen. Diesmal sah es nicht so aus. Also holte man um kurz vor halb zwei alle Spielerinnern vom Kurs. Sandra Gal war gerade mit einem Birdie gestartet, Sophie Gustafson hatte sich kurz zuvor mit einem Birdie an der 18 verabschiedet. Es war Mittagspause - unfreiwillig.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Vormittag und damit die Bedingungen auf dem Kurs im Norden Münchens in derart guter Verfassung gezeigt, dass sich einige Spielerinnen schnell weit unter Par bewegten.

Zur Halbzeit der ersten Runde des mit 350.000 Euro dotierten Turniers führt die Schwedin Caroline Westrup bei fünf unter Par vor Joanna Klatten aus den Niederlanden, die mit einer 68 einen Schlag hinter Westrup blieb. Auch Hannah Burke (England), Ashleigh Simon (Südafrika) und Stefanie Michl (Österreich) haben derzeit bei vier unter Par direkten Kontakt zur Spitzenreiterin, müssen aber noch ein paar Löcher spielen, bevor sie den Tag beenden können.

Gustafson folgt gemeinsam unter anderem mit Laura Davies auf dem geteilten sechsten Rang (-3). Die Schwedin war "richtig glücklich", dass sie es vor der Gewitterunterbrechung ins Clubhaus geschafft hatte. Ebenso glücklich war sie über den am Ende guten Score ihrer Runde, die weit davon entfernt war, perfekt zu sein. "Ich habe mich nicht sehr wohl gefühlt da draußen. Ich habe vielleicht acht Fairways und zehn Grüns getroffen. Aber ich habe ein paar gute Up-and-Downs gespielt - so war die Runde soweit ganz in Ordnung. Ich habe gelocht, was ich lochen musste."

Gustafson schlägt normalerweise auf der LPGA Tour ab. Die 38-Jährige blickt dort auf vier Siege zurück, insgesamt war sie in ihrer langen Profikarriere 28 Mal erfolgreich. Derzeit ist die Solheim-Cup-Spielerin die Nummer 49 der Welt.

Beste Deutsche ist während der Unterbrechung Sandra Gal (Nummer 40 der Welt) bei eins unter Par nach einem gespielten Loch (T16). Die Amateurin Karolin Lampert vom GC St. Leon-Rot hält sich stark bei even Par auf dem geteilten 33. Rang.

Dort liegen auch Anja Monke, Martina Eberl-Ellis und Caroline Masson, die vier beziehungsweise zwei Bahnen hinter sich haben. Elisabeth Esterl startete mit einem Bogey auf der 10.

Die übrigen deutschen Starterinnen bei der UniCredit Ladies German Open können sich nur hinten im Feld positionieren. Nina Birken (+4), Stephanie Kirchmayr (+5), Katharina Böhm (+6) und Quirine-Louise Eijkenboom (+7) sind derzeit weit von einem Startplatz am Wochenende entfernt. Noch haben jedoch alle ein paar wenige Löcher zu gehen.

Diese werden sie nach dem Neustart (nicht vor 15.30 Uhr) absolvieren können. Vielleicht hatte für manche die Wetterpause doch etwas Gutes - und der Wind dreht sich für sie am Nachmittag auch in sportlicher Hinsicht.

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