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Linda Wessberg führt zur Halbzeit 

 

Die Schwedin bringt mit einer starken 64 die beste Runde des Tages ins Clubhaus von Gut Häusern und geht mit einem Schlag Vorsprung auf Melissa Reid ins Wochenende. Caroline Masson spielt sich in eine hervorragende Ausgangsposition und ist beste Deutsche.

An ihrem 21. Geburtstag machte die Gladbeckerin Caroline Masson bei der UniCredit Ladies German Open presented by Audi vor 2.900 Zuschauern einen gewaltigen Sprung nach vorne und eroberte Platz fünf, gemeinsam mit Rebecca Hudson (England), Karen Lunn (Australien) und Rebecca Coakley (Irland). Alle vier Spielerinnen weisen nach zwei Runden 140 Schläge (vier unter Par) auf. Masson war mit sich und dem Ergebnis sehr zufrieden – auch wenn sie die Runde mit einem Bogey beendete. "Ich habe auf dem Platz nicht an meinen Geburtstag gedacht, sondern mich voll auf mein Spiel konzentriert.“ Mit zu dem guten Ergebnis habe beigetragen, dass sie mit der Schwedin Helen Alfredsson und Titelverteidigerin Jade Schaeffer (Frankreich) abschlagen konnte. "So routinierte und starke Spielerinnen als Partnerinnen spornen mich an.“

An der Spitze des 126 Spielerinnen starken Feldes liegt vor dem dritten Tag die Schwedin Linda Wessberg, der am Freitag eine fehlerfreie Runde mit acht Birdies ohne ein Bogey gelang. Mit insgesamt 134 Schlägen (-10) liegt sie mit einem Schlag vor Melissa Reid (England), die am Freitag eine 65 (-7) notierte und ihre hervorragende Form der Vorwoche – sie gewann in der Türkei – unter Beweis stellte. Wessberg war am Ende des Tages einfach glücklich: "Ich habe heute richtig gut gespielt und viele Putts gelocht. Aber nicht mit Glück, sondern weil es mir gelang den Ball nahe an die Fahne zu spielen.“ Wessberg bekannte aber auch, vielleicht einen Vorteil gegenüber ihren Mitbewerbern zu haben: "Ich bin direkt an der Küste bei kalten Temperaturen, Wind und Regen aufgewachsen, also war das heute wohl mein Wetter.“

Platz drei des mit 330.000.- Euro dotierten Turniers belegen gemeinsam Lee-Anne Pace (Südafrika) und Christel Boeljon (Niederlande) mit jeweils 137 Schlägen (-7).

Neben Masson schaffte noch Anja Monke (Hannover) den Sprung in die beiden Finalrunden, die 144 Schläge (even Par) benötigte. Kein Glück hatte Lokalmatadorin und Turnierbotschafterin Martina Eberl (München). Sie musste eine 75 (+3) notieren und hatte mit insgesamt 179 Schlägen (+5) keine Chance sich zu qualifizieren. "Ich habe heute einfach schlecht gespielt“, machte die Münchenerin aus ihrem Herzen keine Mördergrube. Auch für die übrigen sieben deutschen Starterinnen war am Freitag Schluss. Elisabeth Esterl (Dingolfing) und Bettina Hauert (Hagen) hatten Pech und verpassten den Cut um einen Schlag.
 

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