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Zum Geburtstag fünf Birdies 

 

Caroline Masson aus Gladbeck überrascht die Konkurrenz in den frühen Stunden der zweiten Runde auf Gut Häusern mit einer gelungenen 68er-Runde und setzt sich in den Top Ten fest. Schwedens Linda Wessberg geht bei zehn unter Par vorübergehend in Führung. 

Caroline Masson verbrachte den Vormittag ihres 21. Geburtstags im Regen. Dieser Umstand sollte die junge Proette, die Ende des vergangenen Jahres überraschend die Qualifying School der Ladies European Tour im spanischen La Mange gewann, nicht weiter stören. Denn mit fantastischen 68 Schlägen und einem Ergebnis von even Par am Vortag, belegt sie bei der UniCredit Ladies German Open vor den Toren Münchens einen hervorragenden vierten Platz. Masson, die auf den hinteren Neun von Gut Häusern bereits um 8:50 Uhr in den Dauerregen startete, begann direkt mit einem Birdie auf der 319 Meter langen Zehn (Par 4) und machte auf den Löchern 14, 15 und 18 weitere Schläge gut. Auch die Bahnen eins bis acht bewerkstelligte die ehemalige Studentin der Oklahoma State University mit einem Birdie auf der Zwei und Pars an den restlichen Löchern sehr solide. Ein Bogey auf der abschließenden Neun nach einem etwas zu kurz geratenen zweiten Schlag vor das große Doppelgrün war der einzige Schlagverlust einer ansonsten beeindruckenden Runde.

Die ehemalige National-Spielerin des DGV hatte bereits in der Vorwoche bei der Turkish Open mit einem sechsten Rang auf sich aufmerksam gemacht und ist bei Ihrem dritten Saisonstart auf dem besten Weg, wieder um eine Platzierung in den vorderen Rängen mitzumischen. Druck macht sich die sympathische Nachwuchs-Proette nicht. "Ich lass das auf mich zukommen. Und sollte ich am Wochenende wieder vier bis fünf unter Par spielen können, was ich mir definitiv vorgenommen habe, dann kann das auch wieder ein gutes Ergebnis werden“, erklärte Masson nach ihrer Runde der versammelten Presse.

Ebenfalls früh auf dem Platz – allerdings mit weitaus weniger Erfolg als ihre junge Landsfrau - absolvierte Lokalmatadorin Martina Eberl die zweite Runde. Eberl, die schon in Runde eins (74 Schläge) mit ihrem Abschneiden auf den Grüns haderte, fand auch am Freitag nicht zu ihrem Spiel und muss erstmals in der dreijährigen Geschichte der UniCredit Ladies German Open auf ihrem Heimatplatz vorzeitig die Segel streichen. Fünf Bogeys und nur zwei Birdies waren zu wenig für den Cut und die damit verbundene Qualifikation für die Finalrunden am Wochenende. Mit einem Chip-in auf ihrer letzten Spielbahn, der Neun, verabschiedete sich die Münchnerin am Ende nochmals mit einem kleinen Highlight von ihren zahlreichen Fans auf der Anlage.

Die beste Runde des Vormittags gelang an Tag zwei Linda Wessberg. Die Schwedin hatte nicht die geringsten Probleme mit dem kalten Wetter und hält vor den Teetimes am Nachmittag die Spitzenposition bei zehn unter Par. Die 29-Jährige blieb ohne Schlagverlust und zauberte ganze acht Birdies auf den Grüns von Gut Häusern.
 
sta

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