Bild Information: Henrik Stenson und Phil Mickelson in Runde drei der British Open

Duell im Wind

British Open
 

Henrik Stenson und Phil Mickelson liefern sich am dritten Tag der 145. British Open ein packendes Duell an der Spitze. Es bleibt spannend.

Es war kalt. Richtig ungemütlich. Martin Kaymer beschrieb die Bedingungen am dritten Tag der 145. British Open als "extrem" und den Wind von vorne links auf den Schlusslöchern des Royal Troon GC als "für Rechtshänder schwerste Bedingung". Doch Henrik Stenson hielt sich wacker und bot Lefty Phil Mickelson die Stirn. Der lange Schwede hatte mit einer starken 65er Runde am Freitag bis auf einen Zähler zu dem US-Amerikaner aufgeschlossen und diesen gleich mit einem Birdie an der Eins egalisiert. 

Es wurde ein packendes Duell zwischen dem BMW-Open-Champion von 2016 und British-Open-Champion von Muirfield 2013. Die Scores der Beiden blieben im Bereich von zehn bis zwölf unter Par und zu jeder Zeit mit ordentlich Luft auf ihre Verfolger Bill Haas (69, -6), Andrew Johnston (70, -5) und JB Holmes (69, -4). Martin Kaymer teilt Rang 18 nach einer 74 bei even Par

Schlüsselmomente an 10 und 17

"Mein Par-Putt an der Zehn - das waren etwas zehn Meter - war wohl der Schlüsselmoment für mich", versicherte der Schwede. Da wäre ich sonst gleich mal zwei hinten gelegen und konnte den Anschluss halten. Dann natürlich noch der Birdie-Putt aus sechs Metern an der 17. Der war wertvoll." Zur Finalrunde meinte Stenson trocken: "Der Job muss getan werden." 

An der 17 machte Stenson auf Mickelson mit dessen Bogey gleich zwei Zähler gut. "Ich war heute nicht in meiner besten Verfassung", kommentierte Mickelson seine Runde, die eigentlich mit etlichen Pars und einem frühen Birdie von der Drei recht gut begann. "Mein Rhythmus war von oben etwas hektisch bei dem Rückenwind. Ich habe mich da dann etwas durchgewerkelt und so arrangiert, dass ich irgendwie die Pars und ein paar Birdies machen konnte."

Nur eine Anomalie

Über seine Form am Finaltag mache sich der fünfmalige Major-Champion aber keine Sorgen: "Ich denke, das war heute nur eine Anomalie. Ich spiele seit längerem ziemlich gut und solide und bin guter Dinge, dass das morgen auch wieder passt." Beide empfanden die Bedingungen als ziemlich schwierig, das Mitglied der World Golf Hall of Fame habe etwas zu viel Druck ausgeübt und sich dadurch etwas schwer getan. Stenson wiederum empfand es als herausfordernde Wettkampfsituation - vielleicht auf dem Weg zu seiner ersten Claret Jug. 

Am Ende unterschrieb Stenson nach einem klasse Up-and-down an Loch 18 eine 70er Runde zu zwölf unter Par. Mickelson hatte noch einen Bunker im Weg und schloss mit dem Par zu 70 Zählern und elf unter Par ab. Das Duell im Wind wurde auf den Finaltag der 145. British Open vertagt.

Golf.de berichtet live aus Troon.

Alle News im Special zur British Open McIlroy wirft wieder den Schläger (Video)

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