Bild Information: Jon Rahm (Photo by Andy Lyons/Getty Images)

Drahma, Baby! 20 Meter ins Glück

PGA Tour
 

Jon Rahm setzt sich im Stechen der BMW Championship gegen Dustin Johnson durch.

Als wäre Dustin Johnsons 15-Meter-Putt zum Birdie auf der 18 nicht schon genug Drama in einer spannenden Finalrunde gewesen, legte Jon Rahm nur wenige Minuten später noch einen oben drauf. Mit einem Gesamtergebnis von vier unter Par zogen die beiden derzeit besten Spieler der Welt ins Stechen der BMW Championship ein. Es ging erneut auf die 18 des Olympia Fields Country Clubs in Illinois, wo die Entscheidung über den Gewinner des zweiten FedExCup-Playoff-Events fallen sollte. Beide gingen mit einem guten Momentum in das Mann-gegen-Mann-Duell. Johnson lochte vor wenigen Augenblicken noch seinen Monster-Putt zum Einzug ins Stechen ein und Rahm spielte mit einer fehlerfreien 64 (-6) die beste Runde des Tages.

Sowohl Johnson als auch Rahm trafen das Grün mit dem zweiten Schlag, hatten jedoch noch zehn beziehungsweise 20 Meter zum Loch. "Ehrlich gesagt, habe ich gehofft, dass ich einen soliden Putt mache, um das Par zu spielen und so eine Chance habe, das Stechen zu verlängern", sagte Rahm, dessen Hoffnung übertroffen werden sollte. Statt nur ans Loch zu spielen, gab der 25-jährige Spanier seinem Ball die perfekte Geschwindigkeit auf der idealen Linie mit und versenkte so seinen Putt ins Glück. Johnson ließ seinen Versuch dieses Mal etwas zu kurz und damit stand Rahm als Sieger der BMW Championship statt.

Bereits am Samstag zeigte Rahm, der im vergangenen Monat das Memorial Tournament gewonnen hatte, dass womöglich noch mit ihm zu rechnen ist. Mit nur 66 Schlägen (-4) war die ehemalige Nummer eins der Welt schon da der beste Spieler des Tages. Und das trotz eines Blackouts, als er vergaß, seinen Ball auf dem Grün zu markieren und dafür mit einem Schlag bestraft wurde. "Ich hoffe einfach nur, dass ich nicht mit einem Schlag verliere", erklärte Rahm da noch nach der dritten Runde. So wurde es am Ende nochmal spannend und die Zuschauer vor den Bildschirmen bekamen ein wahres Playoff-Spektakel geboten.

Rahm geht nun als Zweitplatzierter hinter Johnson ins FedExCup-Finale in Atlanta, wo nur noch die besten 30 der Saisonwertung antreten werden.

DJ gewinnt mit elf Schlägen Vorsprung

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