Bild Information: Cameron Smith bei der Sony Open in Hawaii 2020 (Photo by Harry How/Getty Images)

Smith siegt im Regen von Hawaii

PGA Tour
 

Der Australier behält bei schwierigen Bedingungen den Überblick.

Die Finalrunde der Sony Open in Hawaii spielte sich in ungewohnt nassen Bedingungen. Auf der ansonsten meist paradiesischen Inselkette im Pazifik schüttete es am Sonntag teilweise wie aus Kübeln, was dazu führte, dass die Platzwarte nur mit sehr viel Mühe für eine Komplettierung der Runde sorgen konnten. Allein für die letzten zwei zu spielenden Löcher benötigte die letzte Gruppe um Brendan Steele und Cameron Smith eine Stunde, da die inzwischen durchgeweichten Grüns von den Wassermassen befreit werden mussten.

Doch die Verantwortlichen leisteten eine fast so beeindruckende Leistung wie der Sieger des ersten regulären PGA-Tour-Turniers des neuen Jahres selbst. Smith, der aus der Spitzengruppe am besten mit den schwierigen Bedingungen zurecht kam und dank einer 68 (-2) den nach drei Runden noch Führenden Steele (71, +1) einholte, sicherte sich mit einem Par auf dem ersten Extra-Loch seinen ersten Einzeltitel auf der PGA Tour. Mehr als eine Million US-Dollar kassierte der Australier, der bereits 2017 beim Team-Event der Zurich Classic in New Orleans siegreich gewesen ist. "Ich musste einfach dranbleiben", so die neue Nummer fünf im FedExCup. "Es schien so, als hätte niemand gutes Golf gespielt."

In der Tat waren die Ergebnisse am grauen Sonntag in Honolulu überschaubar. Umso wertvoller waren niedrige Runden wie die von Graeme McDowell. Der Nordire kletterte dank einer 64 (-6) auf den geteilten vierten Rang und hatte am Ende nur zwei Schläge Rückstand auf das Spitzenduo, das nach 72 gespielten Löchern elf unter Par lag. Webb Simpson sicherte sich mit zehn unter Par den alleinigen dritten Platz.

Aus deutschsprachiger Sicht war nur Sepp Straka am Start. Der Österreicher schaffte den Cut, fiel dann jedoch mit einer 76 (+6) am Samstag bis auf den vorletzten Platz zurück. Dank einer starken Antwort und nur 65 Schlägen am Sonntag landete Straka am Ende auf einem geteilten 53. Rang bei even Par.

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