Bild Information: Geldregen (Photo by phanurak rubpol/Shutterstock)

70 Mio: Unglaublicher Geldregen beim FedExCup

PGA Tour
 

Ein paar Zahlen zum Preisgeld-Irrsinn auf der PGA Tour.

Rory McIlroy konnte die TOUR Championship und das damit verbundene Preisgeld in Höhe von 15 Millionen US-Dollar sichern. So weit, so gut. Doch selbstverständlich gingen die anderen 29 Teilnehmer beim Saisonfinale und die, die sich nicht mal für jenes qualifiziert haben, nicht leer aus. Hier ein paar Zahlen:

Auf die 150 besten Spieler im FedExCup wurde ein Gesamtpreisgeld von 70 Millionen US-Dollar aufgeteilt. Damit erhielt selbst Martin Kaymer noch als 150. der Rangliste einen Scheck in Höhe von 70.000 US-Dollar. Man musste sich also nicht einmal für die Playoffs qualifizieren, um am Kuchen beteiligt zu werden. Für die Plätze 101 bis 125 lag die Belohnung bei jeweils 101.000 US-Dollar. Wer es in die Top 60 schaffte, erhielt mindestens 151.000 US-Dollar. Im vergangenen Jahr lag das Gesamtpreisgeld noch bei 45 Millionen US-Dollar.

Eine weitere unglaubliche Zahl ist der Unterschied zwischen Platz eins und zwei. Während McIlroy mit 15 Millionen US-Dollar nach Hause geht, muss sich der Zweitplatzierte mit zehn Millionen weniger zufrieden geben. Das ist in diesem Fall Xander Schauffele, dem nach vier Runden vier Schläge auf den Sieger fehlten. Zum Vergleich: Bei regulären PGA-Tour-Events erhält der Zweitplatzierte in etwa 60 Prozent des Siegerpreisschecks. Im Fall des FedExCup-Finals soll dieser Unterschied vermutlich den Druck auf den Führenden nochmals erhöhen. McIlroy zeigte sich ziemlich entspannt und spielte zwei Birdies zum Abschluss.

Bei der Tour Championship wurden zudem gleich acht Spieler mit einer siebenstelligen Summe vergütet. Erst die geteilten Neunten Patrick Reed, Kevin Kisner und Hideki Matsuyama mussten sich mit einem Scheck unter einer Million US-Dollar begnügen (843.333).

Blicken wir zum Abschluss auf die Schlusslichter der vergangenen Woche. Dustin Johnson und Lucas Glover teilten sich den letzten Platz bei zehn über Par (28 Schläge hinter McIlroy). Trostgeld ist den beiden gewiss. Beide erhielten jeweils 400.000 US-Dollar. Zum Vergleich: Erik van Rooyen verdiente für seinen ersten European-Tour-Sieg beim Skandinavian Invitation, bei dem er Spieler wie Matthew Fitzpatrick sowie Henrik Stenson hinter sich ließ, etwas mehr als die Hälfte (250.000 Euro).

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