Bild Information: Rory McIlroy (Photo by Jeff Gross/Getty Images)

McIlroy stellt FedExCup-Format in Frage

PGA Tour
 

Die Änderungen treffen bei den Spielern nicht nur auf Zuspruch.

In dieser Woche bekommen Golffans erstmals ein FedExCup-Finale der anderen Art geboten. Anders als in den vergangenen Jahren beginnen die 30 Qualifikanten für die TOUR Championship nicht bei null, wenn es um den achtstelligen Bonuspool geht. Ein neues Format, das zu dieser Saison neu eingeführt wurde, soll für mehr Übersicht sorgen. Entsprechend ihrer Position starten die Spieler bei einem anderen Ergebnis. So beginnt Justin Thomas, seit seinem Sieg in der vergangenen Woche Führender im FedExCup, bei zehn unter Par - ohne auch nur einen Ball geschlagen zu haben. Patrick Cantlay folgt bei acht unter Par. Und so wird die Liste weitergeführt bis zu den Letzten der Top 30 bei even Par.

Der Sinn hinter dem Ganzen: Der Sieger der Tour Championship ist automatisch auch der Gewinner des FedExCup und dem damit verbundenen 15-Millionen-Dollar-Jackpot. Nicht nur haben somit alle 30 Teilnehmer die theoretische Chance, als Saisonsieger aus dem Turnier zu gehen. Auch entfällt so die ständige Punkterechnerei, wer wie welchen Platz belegt. Für Fans durchaus übersichtlich. Alle Spieler scheinen damit aber nicht so wirklich einverstanden zu sein. So stellte zumindest Rory McIlroy das neue Format in Frage.

In einer Pressekonferenz im Vorfeld der Tour Championship äußerte der Nordire seine Zweifel an den Änderungen. "Man kann das beste Ergebnis der Woche erzielen und das Turnier trotzdem nicht gewinnen", sagte McIlroy, der als Nummer fünf der Wertung fünf Schläge hinter Thomas ins Rennen geht. "Wenn das jemandem passiert, wird es hart für denjenigen, damit klarzukommen. Ich kann es aus Sicht der Fans verstehen. Und auch, dass man den besseren Spielern der Saison einen Vorteil geben möchte. Aber ich weiß nicht. Fragen Sie mich am Montag nochmal, ob es funktioniert hat oder nicht."

Auch die Preisgelderhöhung sieht McIlroy durchaus kritisch. Es solle nicht um das Geld, sondern vielmehr um das Prestige eines Turniers gehen: "Wer weiß, was der Gewinner des Masters gewinnt? Ich weiß es nicht. Weil es nicht darum geht. Das Geld ist super. Aber ich empfinde mehr Zufriedenheit, ein Turnier zu gewinnen und gut zu spielen. Ich denke nicht, dass das Geld im Vordergrund stehen sollte. Denn das ist nicht das, worum es den Fans geht.“

So habe sich McIlroy auch Gedanken darüber gemacht, wie man den Fans näherkommen kann. Und da sei ein 15-Millionen-Jackpot "vielleicht nicht der beste Weg, dies zu tun." Bleibt abzuwarten, wie das Feedback über die Woche ausfällt und ob die Verantwortlichen weitere Änderungen für die Zukunft vornehmen werden.

Thomas triumphiert in Medinah Kaymer weiterhin reguläres PGA-Tour-Mitglied Neues Format für FedExCup Finale ab 2019

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