Bild Information: Alex Cejka (Photo by Donald Miralle/Getty Images)

Tour-Karte weg: Doch Cejka sieht es gelassen

PGA Tour
 

Der Deutsche blickt unbesorgt in seine Zukunft und hat einen Plan.

Die Wyndham Championship in Greensboro, North Carolina, war das letzte Turnier der regulären PGA-Tour-Saison. Es war also auch für viele Spieler die letzte Chance, sich noch unter die Top 125 des FedExCup zu schieben und sich so die volle Spielberechtigung für die kommende Saison zu sichern. Auch für Alex Cejka. Der 48-Jährige ging als 205. der Saisonwertung in das mit mehr als sechs Millionen US-Dollar dotierte Turnier. Da hätte es schon einen zweiten Platz benötigt, um sich noch entscheidend zu verbessern. Doch diesen Anspruch hatte Cejka nicht einmal.

"Mir ist es egal, ob ich es in die Top 125 oder Top 200 schaffe", so Cejka im Vorfeld des Turniers. Ein Sprung unter die besten 200 hätte ihm immerhin einen Startplatz für die Korn Ferry Finals gesichert. Die Finalserie der zweiten Liga in den USA bietet den Profis nochmals eine Gelegenheit, sich eine volle Tour-Karte zu erspielen. Einen Umweg, den beispielsweise Martin Kaymer und Stephan Jäger gehen können/müssen. Doch darüber macht sich Cejka, der seit 1989 im Profigeschäft unterwegs ist, keine Gedanken.

'Brauche eine kleine Pause'

Cejka verspürte vor dem Start beim letzten Turnier der Saison keinerlei Druck. Natürlich wäre er gerne weiterhin als volles Mitglied auf der PGA Tour unterwegs, jedoch öffnet ihm sein Alter schon bald neue Pforten. "Ich bin seit 17, 18 Jahren hier draußen unterwegs. Ich brauche eine kleine Pause bevor ich 50 werde." Cejka müsse noch ein wenig an der Fitness sowie am Schwung arbeiten und dann ist er ab Ende 2020 ohnehin für die PGA Tour Champions spielberechtigt, wo er an der Seite von Bernhard Langer, Miguel Angel Jimenez und Co. abschlagen wird.

Und so wird Cejka drüber hinwegsehen können, dass er sich bei der Wyndham Championship nicht hat entscheidend verbessern können. Der Deutsche beendete das Turnier auf einem geteilten 60. Platz. Dies langte zwar für einen kleinen Sprung im FedExCup (205 auf 203). Die Chance auf eine PGA-Tour-Karte ist damit aber dahin. Man wird Cejka nach eigener Aussage trotzdem noch bei dem ein oder anderen Turnier im Herbst zu sehen bekommen. Und so kann sich der einmalige PGA-Tour-Sieger langsam auf das deutlich stressfreiere Leben auf der Seniorentour einstellen.

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