Bild Information: Martin Kaymer (Photo by Stuart Franklin/Getty Images)

Tourkarten rücken für deutsches Trio in weite Ferne

PGA Tour
 

Bei der Barracuda Championship erzielt keiner die gewünschte Punkteausbeute.

Auch wenn mit Alex Cejka und Martin Kaymer zwei der drei deutschen Starter bei der Barracuda Championship den Cut schafften, müssen sich Golffans so langsam mit dem Gedanken anfreunden, in der kommenden PGA-Tour-Saison auf deutsche Beteiligung verzichten zu müssen. Das parallel zum WGC-FedEx St. Jude Invitational stattfindenden Event in Nevada bot der zweiten Riege die Möglichkeit, in Abwesenheit der großen Stars wertvolle Punkte für den Kampf um die 125 zu vergebenen Tourkarten zu sammeln. Der Sieger des mit 3,5 Millionen US-Dollar dotierten Turniers erhielt 300 Punkte für den FedExCup. So viel wie keiner der drei deutschen PGA-Tour-Mitglieder in der kompletten Saison einspielen konnte.

Man wollte also das vorletzte reguläre PGA-Tour-Event der Saison bevor es in die Playoffs geht nutzen. Wirklich gelungen ist dies niemandem aus dem deutschen Trio. Stephan Jäger, vor der Woche an Rang 145 in der Saisonwertung geführt, scheiterte um einen Punkt - die Barracuda Championship wurde in einem modifizierten Stableford-Modus ausgetragen - am Cut. Somit ging es für Jäger sogar noch um ein paar Plätze nach hinten. Der 30-Jährige benötigt bei der abschließenden Wyndham Championship nun mindestens einen achten Platz, will er sich noch unter die besten 125 im FedExCup spielen.

Kaymer mit den besten Chancen

Für Kaymer ergibt sich nach einem geteilten 31. Rang bei der Barracuda Championship eine ähnliche Ausgangsposition wie für Landsmann Jäger. Als aktuell 145. im FedExCup fehlen ihm 75 Punkte auf die derzeitige Nummer 125 Alex Noren. Kaymer muss die Wyndham Championship also mit einer Top-Ten-Platzierung abschließen. Kein Ding der Unmöglichkeit, aber bei der Leistungsdichte im Feld eine echte Herausforderung.

Cejka hat die schlechtesten Karten aller drei Deutschen. Zwar feierte der Routinier mit einem geteilten 18. Rang sein bislang zweitbestes Ergebnis der laufenden Saison, jedoch reichte dies nur zu einem kleinen Hüpfer im FedExCup. Von Platz 210 ging es auf Rang 204, was immer noch einen gewaltigen Punkterückstand auf die Top 125 bedeutet. Cejka müsste in der kommenden Woche mindestens Zweiter werden. Für den gebürtigen Tschechen geht es also in erster Linie nur darum die Top 200 zu erreichen, um sich noch über die Finalserie der Korn Ferry Tour eine Karte sichern zu können. Über den selben Umweg müssten dann auch Jäger und Kaymer gehen.

Straka sicher

Österreichische Golffans hingegen dürfen sich auf ein weiteres Jahr mit Sepp Straka auf der PGA Tour freuen. Der Rookie setzte seinen starken Aufwärtstrend fort und wurde in Reno Zwölfter. Damit verbesserte er sich auf den 109. Rang im FedExCup und sollte damit die Spielberechtigung für kommende Saison sicher haben.

Der Sieger der Barracuda Championship 2019 kommt aus den USA. Collin Morikawa, der vor zwei Monaten noch Student in Kalifornien war, feierte dank drei abschließenden Birdies in Serie seinen ersten Sieg auf der PGA Tour. Der Sieg brachte ihm ein Preisgeld in Höhe von 630.000 US-Dollar ein. Damit hat Morikawa seit seinem College-Abschluss am 18. Mai bereits mehr als 1,6 Millionen US-Dollar eingespielt. Kein schlechter Einstieg in den Zirkus der besten Golfer der Welt.

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