Bild Information: Sepp Straka (Photo by Michael Cohen/Getty Images)

Starker Straka feiert erstes Top Ten

PGA Tour
 

Österreichischer Rookie überzeugt bei Barbasol Championship.

Bei der parallel zur Open Championship stattfindenden Barbasol Championship bot sich der zweiten Riege der PGA Tour die Möglichkeit, sich in Abwesenheit der großen Namen in den Vordergrund spielen. Einer, der diese Chance beim Schopf packte, war der Österreicher Sepp Straka. Der PGA-Tour-Rookie war nicht für das Major in Nordirland qualifiziert und reiste so zu dem mit 3,5 Millionen US-Dollar dotierten Event in Nicholasville, Kentucky.

Straka erreichte dank zwei solider 68er Runden das Wochenende, wo er dann am Samstag zu glänzen wusste. Mit einer fehlerfreien 63 (-9) kletterte er bis auf Rang fünf und hatte somit eine vielversprechende Ausgangsposition für den Finaltag. Bis zur vergangenen Woche war ein geteilter elfter Platz das bislang beste Resultat auf der PGA Tour für den 26-Jährigen. Das erste Top-Ten-Ergebnis in der noch jungen Karriere von Straka machte er dann mit einer starken 66 (-6) zum Abschluss perfekt. Der gebürtige Wiener verbesserte sich sogar nochmals um zwei Plätze auf dem Tableau.

Playoffs zum Greifen nah

Straka schaffte dank des dritten Rangs zudem den Sprung unter die Top 125 im FedExCup. Als 119. in der Jahreswertung wäre er zwei Wochen vor Beendigung der regulären PGA-Tour-Saison für die Northern Trust Open, dem ersten Turnier der Playoffs, qualifiziert.

Dies kann man über Stephan Jäger, dem einzigen Deutschen am Wochenende der Barbasol Championship leider noch nicht behaupten. Zwar zeigte auch der Münchener eine seiner besseren Saisonleistungen im Schatten der Open Championship, jedoch reichte ein geteilter 22. Platz nur zu einer minimalen Verbesserung im FedExCup (149 --> 145). Zwei Turniere bleiben ihm nun noch, sich einen Startplatz für die Playoffs zu sichern. Lukas Euler, der zweite Deutsche im Feld, verpasste bei seinem Gastauftritt auf der PGA Tour nach Runden von 74 und 67 Schlägen den Cut um einen Zähler.

Am meisten aus der Abwesenheit der Stars machte Jim Herman. Nachdem der US-Amerikaner bei bislang 19 Auftritten in dieser Saison erst drei Cuts schaffte, holte er bei der Barbasol Championship seinen zweiten Titel auf der PGA Tour. Damit sicherte sich der 41-Jährige die Spielberechtigung bis 2021. "Im Golf weiß man nie, was man erwarten kann", so Herman über die überraschende Wendung in seiner ansonsten durchwachsenen Saison. Zweiter bei der Barbasol Championship wurde Kelly Kraft mit einem Schlag Rückstand. Straka folgte zwei weitere Zähler dahinter bei 23 unter Par.

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