Bild Information: Jordan Spieth und Ryan Palmer bei der Zurich Classic of New Orleans (Photo by Getty Images / Chris Graythen)

"Wer sich entschuldigt, der zahlt"

PGA Tour
 

Alex Cejka mischt zusammen mit Søren Kjeldsen das neue Team-Turnier der PGA Tour auf und liegt nach zwei Runden weit vorne im Feld der Zurich Classic of New Orleans. Einige Favoriten scheitern hingegen am Cut.

New Orleans, Louisiana - Woche für Woche spielen die Professionals auf der PGA Tour Golf. Für sich alleine, um Preisgeld und Titel. Zählspiel über 72 Löcher. Doch erstmals seit 1981 wurde in der Saison 2017 wieder ein Team-Event in den offiziellen Spielplan der Tour aufgenommen. 80 Zweier-Paarungen gingen bei der Zurich Classic of New Orleans an den Start. Gespielt wurde jeweils in der ersten und dritten Runde im klassischen Vierer und in den beiden verbleibenden Runden Vierball (Bestball).

Dass das Format bei den Spielern gut ankam, zeigt ein kurzer Blick auf die Teilnehmerliste. Sechs der besten Zehn der Welt hatten gemeldet, 14 der Top 30. Manch eine Paarung war bereits aus Ryder Cups oder Presidents Cups bekannt, andere bunt zusammengewürfelt oder frei gewählt. Für die Zuschauer besonders spektakulär, ob der vielen Birdies, war die Freitagsrunde im Vierball Format.

Cejka in Top Fünf

Bereits am Vormittag wurden fünf Runden von nur 62 Schlägen (-10) bei teils heftigen Böen im TPC Louisiana gespielt. Eine davon unterzeichneten Alex Cejka und Søren Kjeldsen, der beim WGC Dell Match Play unter anderem Rory McIlroy bezwang. Dabei war es auf den hinteren neun Löchern jedoch vor allem Cejka, der überzeugte und einen Putt nach dem anderen verwandelte. Die beiden Europäer waren vor dem Wochenende mit dem geteilten fünften Rang (-12) hervorragend platziert.

Schlaggleich mit Cejka und Kjeldsen, waren nach zwei Runden unter anderen Jordan Spieth mit Partner Ryan Palmer. Das Duo war bereits in Führung liegend in den zweiten Turniertag gestartet, kam jedoch nicht gleich in Fahrt. "Wir feuern uns gegenseitig an und machen uns nicht nieder. Keiner entschuldigt sich", fasste Spieth das Verhältnis der beiden Amerikaner auf dem Platz zusammen. "Wer sich für einen schlechten Schlag entschuldigt, der zahlt."

Favoriten am Cut gescheitert

Einige bewährte Paarungen hingegen haben den Sprung ins Wochenende verpasst. Darunter auch das Ryder-Cup-Duo aus Henrik Stenson und Justin Rose. Beide Olympia-Medaillen-Gewinner von 2016 verpassten zu viele Chancen auf den Grüns, um am Ende vorne mitmischen zu können. "Wir haben beide echt gut gespielt, aber es wollte nicht viel fallen", resümierte Stenson. "Insbesondere zu Beginn der Runde. Das mussten wir hinten raus wieder gut machen und leider hat es knapp nicht gereicht."

Auch Jason Day und Rickie Fowler mussten das Turnier in der Heimat des Jazz vorzeitig beenden. "Natürlich ist es nicht schön, den Cut zu verpassen - aber wir hatten dennoch eine gute Zeit hier", war Day zumindest nicht gänzlich unzufrieden. "Das geht in die richtige Richtung, verschiedene Formate auf der PGA Tour zu spielen. Hoffentlich können wir das noch öfters machen. Ich freue mich wirklich auf nächstes Jahr."

In Führung lagen nach zwei Tagen Jonas Blixt und Cameron Smith bei 15 unter Par. Im Vierball brachte das Duo eine 62 zustande, wie auch die ärgsten Verfolger Patrick Reed und Patrick Cantlay (-14), die auch den Presidents Cup gemeinsam bestreiten könnten. Die niedrigste Runde des Tages unterzeichnete jedoch ein Team aus Südafrika. Routinier Retief Goosen benötigte zusammen mit Tyrone van Aswegen nur 60 Schläge, die am Ende für den geteilten elften Rang bei elf unter Par reichten.

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