Bild Information: Jim Herman gewinnt Shell Houston Open

Herman erfüllt sich seinen Traum

PGA Tour
 

In der Finalrunde der Shell Houston Open setzt sich Jim Herman gegen Henrik Stenson und Dustin Johnson durch. Mit seinem Sieg löst er zudem das Last-Minute-Ticket zum Masters Tournament.

Humble, Texas - 105 Starts ohne Sieg, aber bei einem der bedeutendsten Turniere des Jahres behält Jim Herman (38) die Nerven und gewinnt die Shell Houston Open. Mit 6,8 Millionen US-Dollar Gesamtpreisgeld ist das Turnier zwar nicht das höchstdotierte, es ist aber der Termin, der diesen Sieg so besonders macht. In der Woche vor dem Masters Tournament gelegen, bietet die Shell Houston Open die letzte Gelegenheit, sich in das Feld des ersten Majors des Jahres zu spielen.

"Entschuldigen Sie bitte die Tränen, aber ich bin einfach nur glücklich", sagte Herman bei der Siegerehrung auf dem 18. Grün. Mit zwei abschließenden Pars hatte er sich Henrik Stenson um einen Schlag auf Abstand gehalten und seinen ersten Sieg auf der PGA Tour gesichert. "Wir haben einen guten Job gemacht und uns an den Spielplan gehalten. [...] Und mein Gott, schauen Sie nur, zu was das geführt hat. Ich hätte nicht gedacht das dies möglich wäre."

Von seinem Start beim Masters Tournament habe Herman schon lange geträumt. Nun wird sein Traum wahr und die ganze Familie soll daran teilhaben. "Wir werden unsere Tochter von der Schule befreien und sie nächste Woche nach Augusta holen." So wichtig ist Herman seine Premiere im Augusta National.

Stenson erneut nur Zweiter

"Ich habe das Gefühl, dass ich oft um den Sieg mitspielen kann. Selbst wenn ich nicht richtig, richtig gut spiele. Das ist doch eine gute Tatsache." Zum achten Mal seit seinem letzten Sieg - der DP World Tour Championship 2014 - schloss Henrik Stenson bei einem  Turnier als Zweiter ab. Dem Schweden gelingt es im Moment nur nicht, sein bestes Golf zu zeigen. "Wir werden schon sehen, wann es soweit ist. Früher oder später wird es dazu kommen. Darum mache ich mir keine Gedanken." Vielleicht ja schon nächste Woche beim Masters Tournament im Augusta National.

Bernd Wiesberger konnte sich mit einer sonntäglichen 70 (-2) noch einmal um zehn Plätze verbessern und schließt auf dem finalen Tableau auf dem geteilten 27. Rang bei fünf unter Par ab.

Die Runde des Tages gelang allerdings Rafa Cabrera-Bello. Nach seinem Sieg über Rory McIlroy im kleinen Finale des WGC-Dell Match Play hatte sich der Spanier erstmals für das Masters qualifiziert und bestätigte am Sonntag seine Spielberechtigung mit einer famosen 65 (-7). Auf den Front Nine spielte Cabrera-Bello vier lupenreine Birdies und legte auf den hinteren Neun mit einem brillanten Eagle am zwölften Loch sowie einem weiteren Birdie an der 13 nach.

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