Bild Information: Phil Mickelson

No Thrill - Mickelson bogeyfrei an die Spitze

US PGA Tour
 

Auch Tag drei des AT&T Pebble Beach Pro-Am weiß auf ganzer Linie zu überzeugen. Die Fans, die Professionals und die Amateure. Gute Laune und erneut hervorragendes Wetter sind an der Tagesordnung. Besonders gut drauf sein dürfte Phil Mickelson.

Pebble Beach, Kalifornien - Bereits vier Mal konnte Phil Mickelson das AT&T Pebble Beach Pro-Am gewinnen. Bei seinen zahlreichen Auftritten auf dem malerischen Golf-Mekka an der Pazifikküste Nordamerikas, gelang Lefty jedoch bislang nur eine einzige bogeyfreie Runde. In der Finalrunde vor vier Jahren, erzielte er eine makellose 64 (-8). Genug zum Sieg. Doch der letzte von seinen 42 PGA-Tour-Titeln liegt schon zwei Jahre zurück.

Am Samstag der diesjährigen Ausgabe, folgte nun die zweite fehlerfreie Runde Mickelsons in Pebble Beach. Mit seiner 66 (-6) erspielte er sich einen Vorsprung von zwei Schlägen auf Hiroshi Iwata, der eine 69 (-3) in Spyglass Hill unterschrieb. Einen Schlag dahinter, bei insgesamt 13 unter Par, folgen Freddie Jacobson und Sung Kang, der insbesondere am Freitag mit einer 60 (-11) in Monterey Peninsula überzeugen konnte.

"Die letzten Tage waren etwas frustrierend"

Stark in die dritte Runde gestartet, war auch Justin Rose. Nach nur sechs gespielten Löchern lag er vier unter Par - und in Führung. Doch der Putter wollte nicht mehr. Vier Bogeys folgten, jedoch kein weiterer Schlaggewinn. Bei neun unter Par hat der Engländer nun einen beträchtlichen Rückstand auf die Spitze. Vollkommen unter dem Radar, konnte sich indes Jason Day in die Top Ten spielen. Nach seiner samstäglichen 68 (-4) und insgesamt zehn unter Par, benötigt der Weltranglistendritte jedoch eine sehr tiefe Finalrunde, um noch ins Titelrennen einzugreifen.

Die Runde des Tages gelang Jimmy Walker, mit einer hervorragenden 63 (-9) in Pebble Beach. "Ich soll erklären, was ich da gemacht habe? Schwierig", gab Walker, der auf Loch 10 gestartet war, nach der Runde zu. "Ich habe ab meinem vierten Loch einfach großartig gespielt. Die letzten Tage waren etwas frustrierend, weil die Putts alle über die Kannten gerollt sind. Heute sind dafür alle gefallen. So ist Golf. Dieser Platz hier ist sowieso sehr besonders. Ich weiß nicht was hier noch passieren wird, aber es hat bislang viel Spaß gemacht."

Ebenfalls den Cut der besten 60 Spieler überstanden hat Alex Cejka. Als einziger Deutscher im Teilnehmerfeld notierte er am Samstag eine 72 in Pebble Beach. Damit liegt er insgesamt bei zwei unter Par und kann am Sonntag eine Runde auf einem der schönsten Plätze der Welt genießen. Viel mehr können unter anderem Jordan Spieth und Dustin Johnson auch nicht tun. Beide haben bei einem Schlag unter Par den Cut auf der Marke geschafft.

Hohe Wellen, tiefe Scores Erneut beste Runde des Tages

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