Bild Information: Jeff Maggert bei der Charles Schwab Cup Championship 2019 (Photo by Tracy Wilcox/PGA TOUR via Getty Images)

Maggert sorgt für spektakuläres Saisonende

Champions Tour
 

Die Charles Schwab Cup Championship sowie die Saisonwertung wird im Stechen entschieden.

Viel spektakulärer kann eine Saison kaum enden. Dank einer eingelochten Annäherung aus 112 Metern am dritten Extraloch entschied Jeff Maggert die Charles Schwab Cup Championship für sich. Im Stechen gegen Retief Goosen ging es jedoch nicht nur um den Titel beim Saisonfinale. Der Ausgang des Playoffs entschied auch über den Sieger der Gesamtwertung. Denn Goosen hätte sich mit dem Sieg auch den Gewinn des Charles Schwab Cup gesichert. Doch Maggerts Zauberschlag mit dem Wedge sorgte dafür, dass am Ende Scott McCarron erstmals die mit einer Million US-Dollar dotierte Trophäe in den Händen halten durfte.

Doch der Reihe nach: Für Maggert war der Sieg der erste Titel auf der PGA Tour Champions seit viereinhalb Jahren. "Es ist schön, zurück im Kreis der Sieger zu sein", so der glückliche Gewinner, der 2015 noch vier Titel in einer Saison holen konnte. "Viereinhalb Jahre sind auf dieser Tour eine Ewigkeit. Ich habe schon gesehen, wie Playoffs mit einem 'Hole-Out' entschieden werden. Aber ich habe nie gedacht, dass mir das passieren würde. Die letzten zwei Tage habe ich nicht viele Putts gemacht, aber das zeigt, dass man den Putter nicht immer benötigt."

Hätte sich Goosen im Stechen durchgesetzt, wäre er der erste Spieler gewesen, der den Charles Schwab Cup in seiner Rookie-Saison gewinnen konnte. Nach dem zweiten Platz musste sich der 54-jährige Südafrikaner jedoch mit Rang drei in der Gesamtwertung begnügen.

McCarron machte das Rennen um den Charles Schwab Cup nochmals spannend, da seine jüngsten Ergebnisse eher durchwachsen waren. Beim Saisonfinale wurde er nur geteilter 27. und öffnete so die Tür für die Konkurrenz. "Ich habe den Druck gespürt und nicht mehr so gut gespielt", sagte McCarron, der drei Titel in der abgelaufenen Saison holte. "Ich habe mir selbst so viel Druck gemacht. Wenn du nur für diesen einen Preis spielst, sind die Pfeile plötzlich nicht mehr gerade ausgerichtet." Dank etwas Schützenhilfe konnte sich der 54-Jährige aber nun endlich die begehrte Trophäe sichern, nachdem er das Rennen um die Saisonwertung in den vergangenen drei Jahren auf den Plätzen zwei, drei und vier beendet hatte.

Auch Bernhard Langer schnupperte nochmals am großen Coup. Jedoch reichte es am Ende nicht ganz zum sechsten Gewinn des Charles Schwab Cup. Der deutsche Dauerbrenner, der in der Finalrunde unter anderem ein Hole-in-One erzielte, hatte am Ende fünf Schläge Rückstand auf das Spitzenduo. Trotz eines starken vierten Platzes verlor Langer sogar noch einen Rang im Charles Schwab Cup und beendete die Saison als Gesamtvierter. Jerry Kelly wurde beim Saisonfinale geteilter Zehnter und festigte damit den zweiten Platz im Charles Schwab Cup.

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