Bild Information: Bernhard Langer (Photo by Michael Cohen/Getty Images)

Langer verpasst Saisonwertung trotz sieben Siegen

PGA Tour Champions
 

Bernhard Langer verpasst im Saisonfinale, der Charles Schwab Cup Championship, den Sieg und damit die Trophäe der Champions-Tour-Rangliste in 2017 zum ersten Mal seit vier Jahren.

Phoenix, Arizona - Bernhard Langer war eindeutig der beste Spieler der PGA Tour Champions in 2017. Doch den Charles Schwab Cup, die Saisonwertung der Tour, konnte der Deutsche dennoch nicht für sich entscheiden. Langer legte im Phoenix Country Club verhältnismäßig verhalten los. Eine 71 (E) zum Auftakt brachten den Deutschen ans Ende des Tableaus. Auch eine 68 an Tag zwei sorgte nur für eine geringe Verbesserung.

Doch am Finaltag war Langer ganz der Alte, der die Saison über so dominiert hatte. Eine abschließende Runde von 64 Schlägen brachte den siebenmaligen Sieger in 2017 noch auf den geteilten zwölften Rang bei zehn unter Par. Doch ähnlich den FedEx-Cup-Playoffs, zählte auch im Charles Schwab Cup nicht das Gesamtpreisgeld über die Saison, sondern die Platzierung vor dem Finalturnier. Andernfalls hätte Langer die Trophäe schon vor Wochen entgegennehmen können. Die bestplatzierten fünf Spieler hatten ihr Schicksal selbst in der Hand.

Ein Jahr der Dominanz

Darunter auch Kevin Sutherland. Mit Runden von 69, 63 und 66 Schlägen setzte sich der US-Amerikaner in einem spannenden Finale der Charles Schwab Cup Championship durch, nur einen Schlag vor Vijay Singh und Lee Janzen. Platz vier teilten sich letztlich John Daly, David Frost und David Toms bei 13 unter Par. Sutherland feierte beim Saisonfinale seinen ersten Titel seit 2013, konnte jedoch genügend Preisgeld sammeln, um unter den besten Fünf ins Finale zu starten. Damit löst er Langer nach drei aufeinanderfolgenden Siegen des Charles Schwab Cup als Champion ab.

Das System der Playoffs sollte Spannung bis zum letzten Event garantieren. Und auch der zweite Rang in 2017 schmälerte die Leistung, die Langer abrief kein bisschen. 22 Turniere hatte der Deutsche gespielt. Nur einmal verpasste er die Top 20. Ganze 16-mal belegte der 60-Jährige einen Platz unter den besten Zehn, sieben Mal konnte er gewinnen. Darunter drei Majors und die beiden ersten von drei Playoff-Events. Mit gut 3,6 Millionen US-Dollar hatte der Anhausener vor dem Finale über zwei Millionen US-Dollar mehr erspielt, als der spätere Sieger. Ein Jahr der Dominanz, die sich auch in den Statistiken niederschlug.

 

 

Bernhard Langer führt mit Humor durch den Turnierkalender 2018

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