Bild Information: Andrew Johnston und Lee Westwood beim World Super 6 Perth (Photo by Will Russell/Getty Images)

'Völlig dumm' - Profis reagieren auf OWGR-Entscheidung

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Mit der Entscheidung, dass die Golfweltrangliste wieder aufgenommen wird, sind nicht alle Spieler einverstanden.

Sowohl die PGA als auch die Korn Ferry Tour kehren am 11. Juni aus der Corona-Pause zurück. Während in dieser spielfreien Zeit die offizielle Golf-Weltrangliste (OWGR) eingefroren war, kommt auch hier wieder Bewegung rein. Damit können alle Spieler, die bei der Charles Schwab Classic beziehungsweise bei der Korn Ferry Challenge teilnehmen, wieder Punkte für das Ranking sammeln. Was auf den ersten Blick wie ein logischer Schritt wirkt, birgt jedoch auch einige Unklarheiten und mögliche Ungerechtigkeiten.

Denn bis alle Touren weltweit wieder ihren Spielbetrieb aufnehmen, wird es noch eine Weile dauern. Die European Tour hat ihren Restart auf Ende Juli terminiert. Die Challenge Tour sowie andere internationale Touren haben noch gar keinen festen Termin. Damit können die meisten Profis zunächst nur zuschauen, wie andere Kollegen Punkte sammeln und sich somit entscheidende Vorteile erspielen können. Immerhin dient das OWGR als primärer Qualifikationsweg für die Majors sowie World Golf Championships. Und dann wäre da natürlich auch die Rangliste zur Qualifikation für den Ryder Cup.

Folglich meldeten sich einige Spieler der European Tour via Twitter zu Wort.

Jedoch waren sich die Offiziellen des OWGR der Problematik selbstverständlich bewusst und ergriffen somit Maßnahmen, die der Wettbewerbsverzerrung entgegenwirken sollen. So soll unter anderem das eingefrorene OWGR-Ranking von vor der Pause als Quali-Kriterium für die Majors sowie WGCs dienen. Damit kann niemand seinen Platz im Feld verlieren, nur weil er erst später wieder ins Geschehen eingreifen konnte. Zudem werde die europäische Ryder Cup World Points List erst wieder in Kraft treten, sobald die European Tour auch wieder anläuft. Außerdem soll eine Durchschnittsformel dabei helfen, die negativen Auswirkungen für alle nicht in den USA spielenden Profis zu minimieren.

Laut dem Vorsitzenden des OWGR hatte man keine andere Wahl, als die Rangliste wieder zu starten. Ein Hauptargument dafür sei es gewesen, dass einige der Top-Spieler für die ersten Turniere meldeten. Gleich bei der Charles Schwab Challenge sollen die Top 5 der Welt am Start sein. Mit dem Hintergrund, dass die European Tour nur wenige Wochen später zurückkehrt, erwarte man von offizieller Seite also keinen großen Nachteil für die Nicht-PGA-Tour-Spieler.

Ab Juli komprimiertes European-Tour-Programm Leitlinien für Corona-Spielertests

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