Bild Information: Alex Cejka (Photo by Harry How/Getty Images)

Cejka dank irrem Hole-in-One-Finish zu nächstem Titel

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Der 49-jährige Deutsche gewinnt in Arizona sein zweites Event in diesem Monat.

Die professionelle Golfwelt ruht. Außer in Arizona. In dem US-Bundesstaat, in dem die Menschen eigentlich auch dazu aufgerufen werden, zuhause zu bleiben, gilt Golf als sogenannte "wesentliche Dienstleistung", weswegen kleinere Turniere möglich sind. So ließ es sich auch Steve Benton, Direktor des Emerald Canyon Golf Course in Parker, nicht nehmen, sein traditionsreiches Event auszutragen. Die Parker Open feierte vor 24 Jahren mit einem kleinen Feld von 13 Spielern ihr Debüt. In der vergangenen Woche gingen 78 Teilnehmer an den Start.

Darunter auch ein bekanntes deutsches Gesicht: Alex Cejka. Der Sieger der Puerto Rico Open 2015 besitzt laut dem Turnierdirektor ein Haus nur unweit der Anlage entfernt und hörte zufällig von dem Wettbewerb über 54 Löcher in seiner Nähe. So nahm Cejka, der in diesem Monat bereits auf der Outlaw Tour erfolgreich war, ein paar seiner Familienmitglieder mit und spielte um das Gesamtpreisgeld in Höhe von 42.000 US-Dollar. Und der 49-Jährige durfte nach den drei Tagen erneut einen Titel entgegennehmen.

Cejka lag zwar bei noch sechs zu spielenden Löchern sechs Zähler hinter der Spitze, legte aber einen spektakulären Schlussspurt hin, um sich am Ende bei einem Gesamtergebnis von 14 unter Par ins Stechen mit Ed Olson zu kämpfen. Neben einem Eagle auf der 16. Bahn gelang dem Deutschen auch ein Hole-in-One auf der 181 Meter langen 14. Das Playoff gewann Cejka dann auf dem ersten Extraloch. "Er sagte mir, er denke darüber nach, seinen Titel im kommenden Jahr zu verteidigen", so Benton über Cejka, der für seinen Sieg sieben Tausend US-Dollar erhielt. "Ich weiß, dass das im Gegensatz zu dem, für das er sonst spielt, nicht viel Geld ist, aber er sagte, dass er und seine Familie eine gute Zeit hatten."

Benton dachte aufgrund der aktuellen Lage selbstverständlich auch über eine Absage der Parker Open nach, entschied sich dann aber doch dafür, das Event mit entsprechenden Auflagen und Einschränkungen über die Bühne zu bringen. Trotzdem wunderte er sich teilweise über das Verhalten der Teilnehmer. "Um ehrlich zu sein, hatte man nicht den Eindruck, dass gerade ein Virus umhergeht", erklärte Benton. "Ich sah Spieler, die sich untereinander die Hände schüttelten und nah beieinanderstanden. Es wirkte alles sehr lässig." Bleibt zu hoffen, dass sich durch solche Veranstaltungen die Lage nicht verschlechtert. Sonst müssten die Verantwortlichen wohl bald doch wieder striktere Maßnahmen ergreifen.

Cejka gewinnt in Arizona Österreich golft ab 1. Mai

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