Bild Information: Woody Austin (Photo by Scott Halleran / Getty Images)

Die kurioseste Story der Turniergeschichte

Presidents Cup
 

Woody Austin wird 2007 berühmt – dank Taucherbrille.

Er ist der "Aquaman". US-Golfer Woody Austin verdiente sich diesen Spitznamen beim Presidents Cup 2007. Was war passiert? An Tag drei – Austin war im Vierer für Team USA an der Seite von Phil Mickelson unterwegs – donnerte der damals 43-Jährige seinen Drive auf Bahn 14 an den Rand eines Wasserhindernisses im Royal Montreal Golf Club. Austin krempelte seine Hosenbeine hoch, stieg ins kalte Nass – und das "Unglück" nahm seinen Lauf.

Beim Schwung verlor der Mann aus Florida derart schnell das Gleichgewicht, dass er nach hinten kippte und mit dem Gesicht voraus ins Wasser tauchte. In voller Montur – nur eben ohne Schuhe und Socken. US-Kollege Steve Stricker meinte dazu: "Man konnte gar nicht erkennen, wer es war, so tief im Wasser war sein Kopf." Austin nahm's mit Humor, kletterte pitsche-patsche-nass aus dem Tümpel, schüttelte sich und zog sich auf dem Platz noch um. Das Duo Austin/Mickelson dominierte seine Gegner Retief Goosen und Stuart Appleby und gewann das Match souverän mit 5&4.

Endgültig zum Publikumsliebling avancierte Albert Woody Austin dann 24 Stunden später am Finaltag. In den Einzelmatches bekam er es mit dem Argentinier Angel Cabrera zu tun. Nach der Annäherung auf eben jener ominösen Bahn 14 zog Austin eine Taucherbrille auf und marschierte damit Richtung Grün. Für alle Fälle. Die Lacher des Publikums waren auf seiner Seite. Austin unterlag Cabrera zwar 2&1, aber Team USA gewann den Presidents Cup am Ende mit 19,5:14,5.

Ohne Zweifel war Woody Austin, der Mann aus Florida, damals eine der schillerndsten Figuren im US-Golf. Fotos und Video, die ihn mit Taucherbrille beim Presidents Cup zeigten, gingen um die Welt. Der Aquaman war – im wahrsten Sinne des Wortes – getauft. Austin hatte übrigens schon zehn Jahre zuvor für kuriose Schlagzeilen gesorgt, als er bei einem Turnier in Hilton Head seinen Putter fünfmal so heftig gegen seinen Kopf schlug, dass der Schaft brach. Erfreulicher war's 2017, als er bei einem Event der PGA Tour Champions in Florida eine 59 unterschrieb – ganz ohne Taucherbrille.

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