Bild Information: Phil Mickelson mit Fans (Photo by Montana Pritchard / Getty Images)

Phänomen Mickelson

Presidents Cup
 

Presidents Cup zum ersten Mal seit 25 Jahren ohne Phil Mickelson.

Der Mann ist ein Phänomen. Am 16. Juni 2020 wird Philip Alfred Mickelson seinen 50. Geburtstag feiern. Vielleicht ist er dann - mit 50 - wieder zurück in den Top 50 der Weltrangliste. Diese hat er Anfang November erstmals seit 26 Jahren verlassen. 26 Jahre oder 1353 Wochen war der Kalifornier in den Top 50 platziert gewesen. Rekord.

Und es wird nächste Woche eine weitere Premiere geben für "Lefty": Zum ersten Mal überhaupt findet ein Presidents Cup ohne Mickelson statt. 1994 hatte der Vergleich zwischen den USA und dem Rest der Welt (außer Europa) seine Premiere. Zwölfmal gab es den Wettbewerb, zwölfmal war Mickelson dabei. Wenn Ausgabe 13 in der kommenden Woche im Royal Melbourne Golf Club steigt, ist Mickelson erstmals nicht dabei.

"Das ist eine gute Motivation für mich, zurückzukommen und wieder so zu spielen wie zu Beginn der Saison", sagte Mickelson im Interview mit GolfDigest.com. Er sei natürlich enttäuscht, beim Presidents Cup 2019 nicht mitspielen zu können, gebe aber auch offen zu, einen Pick von Kapitän Woods nicht verdient zu haben. "Ich kann besser spielen und ich arbeite an vielen Sachen, um für für die kommende Saison gerüstet zu sein", so Mickelson, der sich körperlich "in bester Verfassung" fühlt.

Außerdem wolle er nicht, dass die Ryder-Cup-Pleite der USA im vergangenen Jahr in Frankreich sein letztes Team-Event gewesen ist. "Ich bin sehr optimistisch, dass ich noch ein paar großartige Jahre vor mir habe." Apropos Ryder Cup: Auch da ist Mickelson ein Phänomen. Seit 1995 gehörte er im Duell mit den Europäern jedem US-Team an. Ein weiterer Rekord. Zwölfmal war Mickelson beim Ryder Cup dabei – allerdings gab es für ihn in dieser Zeit nur drei Siege zu feiern.

Und jetzt? Ist Mickelson zu alt für Team USA? Woods hat seinen Rivalen jedenfalls für den Presidents Cup 2019 in Australien nicht berücksichtigt. Der dreifache Masters-Champion wird sich die Matches von zu Hause aus anschauen müssen. Zum ersten Mal seit 25 Jahren. "Ich bin aufgeregt und werde unsere Jungs anfeuern. Ich möchte sehen, wie wir einen weiteren Sieg einfahren." 

Und doch dürfte es ihn ein wenig schmerzen, diesmal nicht am Tee stehen zu dürfen. Aber Mickelson hat noch lange nicht fertig. Der Ryder Cup 2020 wird auf Whistling Straits (Wisconsin/USA) ausgetragen. Steve Stricker wird Team USA als Kapitän anführen. Zum Thema Mickelson sagte Stricker im Interview mit USA Today Anfang Oktober: "Bei Phil ist alles möglich."

Mickelsons Driver aus dem Busch Training mit Mickelson

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