Bild Information: Jon Rahm (Photo by Getty Images)

Rahm setzt Ausrufezeichen und Kim hart bestraft

Tops&Flops
 

Kevin Na klettert nach oben und Sophia Popov ohne LPGA-Karte.

Top: Na macht am meisten Plätze gut – Bei den deutschen Herren und Damen klettern Knappe und Völker nach oben

Der große Sieger der Woche ist Jon Rahm, dem bei seinem Heimspiel bei der Mutuactivos Open de Espana nicht nur seine erfolgreiche Titelverteidigung gelang. Der 24-Jährige Spanier arbeitete sich mit seinem Erfolg zudem in einigen Statistiken weit nach vorne: Rahm hat mit 48,9 Prozent bei den meisten Top-10-Rankings seit 1986 mittlerweile den zweiten Platz hinter dem Führenden Tiger Woods eingenommen (57,5 Prozent). Fünf Siege sowie zehn Top-Zehn-Platzierungen bei den letzten 14 European-Tour-Starts untermauern Rahms eindrucksvolle Kontinuität./""

In der GolfWeltrangliste (OWGR) ist der Spanier nach seinem Sieg in Madrid zudem auf Position vier geklettert und damit seiner besten Platzierung (Zweiter zu Beginn 2018) wieder nahegekommen. Das Ryder Cup-2020-Ranking führt Rahm bei der europäischen Liste zudem jetzt an.

Auch Kevin Na konnte mit seinem vierten PGA-Erfolg bei der Shriners Hospital for Children Open ein Ausrufezeichen setzen. Der für seine Walking Putts bekannte 36-jährige US-Amerikaner kletterte mit dem zweiten Sieg beim Turnier unweit seiner Heimat im Ranking um 16 Plätze nach oben auf Rang 24 und war damit der Golfer unter den Top 50, der im OWGR am meisten hinzugewann. Seit über fünf Jahren ist der gebürtige Südkoreaner mittlerweile unter den Top 100.

Unter den 25 besten deutschen Golfern war Alexander Knappe der einzige Spieler, der im Ranking einen Sprung nach vorne machte. Ein geteilter elfter Rang bei der Lalla Aicha Challenge brachte den 30-jährigen Paderborner um 164 Ränge nach vorne auf Position 1145.

Bei den Damen konnten sich einige Golferinnen über ihre Tourkarte für die LPGA-Tor freuen. Darunter befand sich neben den zehn besten aus der Symetra Tour auch die 22-jährige US-Amerikanerin Cheyenne Knight, der in ihrer Rookie-Saison bei der Volunteers of America Classic in ihrer Heimat in Texas ihr erstes LPGA-Turnier gelang.

Von den besten deutschen Damen machte Greta Isabella Völker den größten Sprung im Rolex Ranking. Die Golferin vom GC Castrop-Rauxel machte mit einem geteilten vierten Rang bei der Road to La Largue Final auf der LET Access Tour 25 Plätze an Boden gut. Völker unterstrich ihr Formhoch mit zuletzt drei Top-Sieben-Platzierungen bei den letzten vier Turnierteilnahmen in der Serie unterhalb der LET und ist als 534. des Rankings so gut wie noch nie platziert.

Flop: Kim für Fehlverhalten hart bestraft und Popov ohne LPGA-Karte

Zu den großen Verlierern der Woche gehörte Bio Kim, der von der Koreanischen Tour KPGA wegen eines Fehlverhaltens für drei volle Jahre gesperrt wurde. Der 29-Jährige aus Seoul hatte die Woche zuvor in der letzten Runde der Volvik Daegu Gyeongbuk Open (KPGA) einem Fan den Stinkefinger gezeigt, weil er sich von der Handyaufnahme des Zuschauers in seinem Schlag gestört gefühlt hatte.

Im OWGR setzte sich der Abwärtstrend bei Ian Poulter fort. Der 43-jährige Brite, in den vergangenen beiden Wochen bei keinem Turnier im Einsatz, kehrte auf sein Jahrestief vom Juli mit Platz 40 zurück. Zuletzt hatte Poulter bei der BMW PGA Championship nur einen geteilten 60. Rang belegt. Das zwischenzeitliches Jahres-Hoch des einstigen Weltranglistenfünften mit zwei Top-10-Platzierungen beim WGC FedEx St. Jude Invitational und beim The Northern Trust ist mittlerweile schon lange wieder vorbei.

Auch bei Charley Hull läuft es in den letzten Wochen nicht so recht. Die Solheim Cup-Spielerin rutschte mit Rang 40 auf ihre schlechteste Jahresplatzierung ab. Bei ihren letzten sieben Turnierstarts auf der LPGA- und LET Tour verpasste die 23-jährige Britin vier Mal den Cut und landete drei Mal außerhalb der Top 20.

Sophia Popov unterstrich mit ihrer guten Platzierung bei der Symetra Tour Championship in Daytona Beach zwar ihre gute Form. Allerdings reichte dies der 27-Jährigen vom GC St. Leon-Rot nicht, um sich eine Karte für die LPGA-Tour zu holen. Ebenso brachte für Karolin Lampert ein geteilter 41. Rang bei der Hero Womens Indian Open ein Abrutschen im Rolex Ranking auf Platz 247 mit sich. Die 24-Jährige aus Sandhausen verlor elf Positionen und hat damit unter den deutschen Top-Zehn-Golferinnen am meisten an Boden verloren.

Tops&Flops (KW 39): Höhenflüge von Henseleit und Heisele Tops&Flops (KW 38): Willett zurück und Norens Talfahrt Zu den Weltranglisten

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