Bild Information: Paul Casey (Photo by Cliff Hawkins/Getty Images)

Titelverteidigung für Casey

PGA Tour
 

Engländer gelingt bei der Valspar Championship der zweite Sieg in Folge.

„Es fühlt sich anders an – aber kein bisschen weniger cool“. Paul Casey, inzwischen 41 Jahre alt, schaffte am Sonntag das Unerwartete: Erstmals in der Geschichte der Valspar Championship auf dem Copperhead Course des Innisbrook Resorts hat ein Spieler den Titel verteidigt. Mit acht unter Par holte sich der Brite, der 2009 immerhin Weltranglistendritter war, den Titel vor dem Südafrikaner Louis Oosthuizen, der einen Schlag Rückstand hatte, und Jason Kokrak, der ebenfalls bei sieben unter Par lag. 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

The more things change ... the more they stay the same. ?????? #LiveUnderPar

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Keine Chance hatte Dustin Johnson, der erstmals seit der Genesis Open im Februar eine Runde über 70 schoss und kein einziges Bidie machte. Stattdessen spielte der Amerikaner eine 74 und wurde nur Sechster. Seine Bilanz „Yeah, ein schwerer, schwerer Tag und ich war nicht wirklich gut drauf.“

Tatsächlich gilt der Copperhead Course als einer der schwierigsten Plätze auf der PGA Tour, was auch der Siegerscore von nur neun unter Par bewies. Der Kurs erfordert kontrolliertes, gerades Spiel und gut geshapte Schläge. Kein Wunder also, dass Spieler wie Paul Casey oder eben auch Luke Donald vorne mitspielten, die als erstklassige Kandidaten mit den Eisen gelten und weniger als die Big Bomber der Tour.

Mit Casey gewann einer der etabliertesten Spieler Europas, der auf dem Kontinent ein wenig in Vergessenheit geraten ist. „Die Leute vergessen das, ich bin kein überragender Sieger aber ich habe weltweit 17mal gewonnen“, resümierte Casey, der inzwischen mit seiner zweiten Frau seine Heimat in Arizona gefunden hat und vor seinem Sieg bei der Valspar Championship in Innisbrook 2018 eine achtjährige Durststrecke hinnehmen musste. Jetzt aber ist der Engländer die Nummer vier in der aktuellen Rangliste des FedEx Cups und gehört zu den Top 20 der Welt.

Cejka macht am Schlusstag Boden gut

Alex Cejka konnte sich am Schlusstag der Valspar Championship noch einmal um sechs Schläge verbessern. Mit einer 71 Runde, die zwei Birdies und zwei Bogeys enthielt, wurde der Deutsche geteilter 60. Trotzdem liegt er im FedEx Cup-Ranking nach inzwischen zwölf gespielten Turnieren nur auf Rang 206. Überhaupt müssen die Deutschen mit Hinblick auf das zweite Saisonhalbjahr und die Playoffs beim FedEx Cup ein wenig Gas geben. Am besten platziert ist derzeit Stephan Jäger auf Rang 161 mit 13 Turnieren vor Martin Kaymer auf Platz 200 mit fünf Turnieren.

Für das WGC-Dell Technologies Match Play, das am Mittwoch in Texas beginnt, ist keiner der drei Deutschen qualifiziert. 

 

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