Bild Information: Rory McIlroy (Photo by Richard Heathcote/Getty Images)

McIlroy zeigt großes Golf in Sawgrass

PGA Tour
 

Rory McIlroy beweist bei der Players Championship Nervenstärke.

Ein großer Sieg für einen großen Spieler: Rory McIlroy bewies am Sonntag in TPC Sawgrass erneut seine Ausnahmestellung im Golfsport. Mit einer Schlussrunde von 70 Schlägen holte sich der 29-Jährige den Sieg bei der Players Championship am Ende ungefährdet mit einem Schlag Vorsprung auf Jim Furyk. Damit hat er seinen ersten Titel bei der Players Championship vor seinem 30. Geburtstag geholt und die Führung im FedEx Cup übernommen. 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

History. Made. @rorymcilroy is THE PLAYERS Champion 2019.

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"Es war ein schwieriger Tag", resümierte der Sieger, der die Runde mit einem Doppel-Bogey am vierten Loch begonnen hatte. "Das ist das wahrscheinlich stärkste Feld des Jahres. Ich wusste, dass es schwer werden würde, aber ich wusste auch, dass ich Chancen bekommen würde." Tatsächlich kämpfte sich der Nordire nach dem schwachen Start zurück: Gut 90 Minuten vor Schluss fand er sich auf dem Leaderboard in einem dichtgepackten Führungsfeld: Eddie Pepperell, Jhonattan Vegas, Jim Furyk, Rory McIlroy und Jon Rahm teilten sich den Spitzenplatz mit 14 unter Par, wobei vor allem der Venezolaner Vegas mit einem spektakulären langen verwandelten Birdie-Putt am 17. Loch für Furore gesorgt hatte.

Furyks Traum vom Sieg in Sawgrass

Die vierfache Führung allerdings hielt gerade einmal zehn Minuten. Dann spielte Jim Furyk eine herausragende Annäherung an die Fahne von Bahn 18, lochte den Putt aus etwa einem Meter und übernahm die Führung. Es war ein emotionaler Moment für den Amerikaner, der hier in Sawgrass zuhause ist und diesen Platz kennt wie kaum einen anderen. Genau genommen ist er seinem Spiel auf den Leib geschnitten. Furyk ist der solide Eisenspieler, der Stratege. Einer, der lieber einen Platz seziert als ihn mit Bumm-Bumm-Golf zu zerlegen. Mit 48 Jahren fliegen einem Spieler die Siege nicht mehr so leicht zu, Erfolge werden zur Seltenheit und Furyk hat ohnehin noch an seiner Niederlage als Ryder Cup-Kapitän von Paris zu knabbern. Kein Wunder also, dass er am Sonntag  am 18. Grün stand und sich die Tränen nach seiner Spitzenleistung ein wenig verkneifen musste.

McIlroy demonstriert das Können eines vierfachen Majorsiegers

Von da an war er allerdings verdrängt in die Rolle des Zuschauers. Sein Schicksal lag in der Hand McIlroys, der an diesem Sonntag forsch und mutig wie immer sein Spiel herunterspulte:  Ein Birdie am 15. Loch sorgte für den Ausgleich mit Furyk. Schon da wirkte der Ire aufgepumpt, im Siegesmodus, das Spiel schien so einfach zu sein. Ein Eagle-Putt an der 16 lief knapp am Loch vorbei, das Birdie bedeutete trotzdem die alleinige Führung. Mit einem Schlag Vorsprung ging er am Ende auf die letzte Bahn. Gefährlich konnte ihm zu diesem Zeitpunkt nur noch Tommy Fleetwood werden, der sich mit einem Eagle an Bahn 16 wieder zurück in die Führungsgruppe gekämpft hatte und nach 16 Löchern auf dem geteilten dritten Rang mit Eddie Pepperell und Jhonattan Vegas lag.  Kurze Zeit später allerdings waren die Hoffnungen des Briten auf ein mögliches Playoff mit McIlroy dahin: Sein Abschlag an Bahn 17 traf die Planke des Inselgrüns und sprang in hohem Bogen ins Wasser.

Reichlich Selbstvertrauen für Augusta

Rory McIlroy leistete sich auch an Bahn 18 keinen Fehler mehr. Ein erstklassiger Drive, ein solider Schlag ins Grün und zwei Putts machten den Erfolg klar: "Mit der Zeit kommt die Sicherheit und die Erfahrung setzt sich durch", verwies der 29-Jährige auf die letzten Wochen, in denen er ebenfalls mehrfach um den Sieg mitspielte. Ergebnis: Ein hohes Maß an Selbstvertrauen, das er nach Sawgrass mitnahm. Für das erste Major der Saison gilt das nun übrigens ebenfalls: McIlroy, vierfacher Majorsieger, fehlt der Sieg im Augusta National Golf Club noch. Jetzt gilt er dort am zweiten Wochenende im April als Top-Favorit. 

 

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