Bild Information: Sophia Popov in Runde eins der U.S. Women's Open Championship in Houston (Photo by Jamie Squire/Getty Images)

Popov stark, Yan zu spät, zweimal Hole-in-One

U.S. Women's Open Championship
 

So lief Runde eins der 75. U.S. Women's Open Championship für das deutsche Trio, eine unglückliche Chinesin und zwei glückliche Scharfschützinnen.

Golfer kennen das: Wer sich vor dem ersten Drive eines Turniers aufwärmt, schaut irgendwann etwas nervös auf die Uhr, um die Startzeit nicht zu verpassen. Verspätungen sind bei privaten Runden nicht ganz so dramatisch. Bist du bei der Clubmeisterschaft nicht pünktlich am Tee, kann das ganz schön peinlich sein. Schaffst du das bei einem Major, machst du schnell weltweit Schlagzeilen.

Passiert ist das in Runde eins der U.S. Women's Open in Houston nun aber doch. Und zwar der Chinesin Jing Yan, die tatsächlich ihre Tee Time verpasste und zu spät am Abschlag erschien. Vielleicht war es die Verwirrung um den Modus bei diesem wegen der Corona-Pandemie in den Dezember verlegten Turnier. Denn am Donnerstagmorgen waren die Teilnehmerinnen gleich auf zwei Plätzen von den Tees 1 und 10 ins Rennen gegangen, um abends nicht Probleme mit der Dunkelheit zu bekommen.

Yan ging wegen ihrer Verspätung um wenige Minuten also direkt mit zwei Strafschlägen auf den Cypress Creek Course des Champions Golf Clubs von Houston. Sie lochte auf Grün eins zwar zum Birdie, musste aber wegen ihres Malheurs das Bogey schreiben. Pech. Am Ende wurde es für sie eine 74 (+3), mit der sie immerhin im Mittelfeld rangiert.


Caroline Masson in Runde eins der U.S. Women's Open in Houston (Photo by Getty Images)

Beim letzten großen Event des Jahres sind auch drei deutsche Damen am Start. Die gute Nachricht: Alle drei waren pünktlich zu ihren Startzeiten am Tee. Den besten Auftakt erwischte Sophia Popov, die den Cypress Creek Course mit einer starken 69 (-2) absolvierte und Rang fünf teilt. Open-Champion Popov kassierte nach zwei Birdies auf den Bahnen 16 und 17 noch ein unglückliches Bogey auf der 18. Kein Beinbruch, sie ist dran an der Spitze.

Caroline Masson war auf dem Course Jackrabbit unterwegs und schrieb nach 18 Löchern eine 71er-Par-Runde. In den drei folgenden Runden ist also noch alles drin für Masson. Esther Henseleit musste sich auf dem Cypress Creek Course jedoch mit einer 76 (+5) zufrieden geben. Sie wird sich steigern müssen, um den Einzug ins Wochenende zu schaffen, an dem die 60 Besten (und Schlaggleiche) um den Titel spielen dürfen.

Die Pole Position vor Durchgang zwei, der am Freitag um 8 Uhr Ortszeit (15 Uhr deutscher Zeit) beginnt, hat indes die US-Amerikanerin Amy Olson eingenommen, die mit einer 67 (-4) ins Ziel kam und die beste Karte des Tages unterschreiben durfte. Denn: Es war auch ein Hole-in-One dabei. Olson lochte ihren Abschlag auf Bahn 16 aus 127 Metern direkt ein. Die Koreanerin Yu Jin Sung steuerte das zweite Ass des Tages bei, als sie auf Bahn vier (154 Meter) die "1" schrieb. (Hier geht’s zu den Startzeiten in Runde zwei).

>>> Und hier geht’s zum Livescoring

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